Fussball

Angst vor Telefonterror

Von SPOX
Hoeneß, Uli, Bayern, Hoeness
© Getty

München - Uli Hoeneß ist bekanntlich kein Mann leiser Töne. Wenn er seinen FC Bayern benachteiligt sieht, geht der Manager in die Offensive.

Deshalb packte Hoeneß auch nach dem 1:1 gegen Werder Bremen mal wieder den verbalen Hammer aus.

"Die Schiedsrichter sind im Zweifelsfall immer daran interessiert, Bayern München keinen Vorteil zu verschaffen, weil sie dann in der nächsten Woche Telefonterror haben und nicht zur Arbeit gehen können", ereiferte sich der 56-Jährige.

Zwei falsche Abseitsentscheidungen

Ganz unrecht hatte er damit nicht. Denn den Münchnern wurde in der zweiten Halbzeit ein Tor von Luca Toni wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben. Dazu kam ein ebenfalls unberechtigter Abseitspfiff in Halbzeit eins, bei dem drei Bayernspieler von der Mittelinie allein auf Bremens Torwart Tim Wiese zugelaufen wären.

Theater in Bremen

Die Intention des Managers ist klar. Hoeneß will die Schiedsrichter auf das Fehlverhalten aufmerksam machen und so in den nächsten Wochen womöglich Entscheidungen pro Bayern provozieren.

Ebenso hatten es die Bremer vergangene Woche nach dem klaren Abseitstor der Bochumer gegen sie gemacht - nach der Hoeneß'schen Logik auch mit Erfolg. "Der Schiedsrichter ist bei der einen oder anderen Abseitssituation besonders vorsichtig geworden, nach dem Theater, das die ganze Woche über in Bremen aufgeführt wurde. Das sehen die Schiedsrichter ja auch", meinte Hoeneß.

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