Bremen - Nürnberg 2:0

Werder ganz lässig

SID
Samstag, 16.02.2008 | 17:30 Uhr
Fußball, Bundesliga, Bremen, Nürnberg
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo

Bremen - Auch die Bundesliga-Premiere von Thomas von Heesen als Trainer des 1. FC Nürnberg ist missglückt.

Knapp 40 Stunden nach der UEFA-Cup-Niederlage in Lissabon verloren die Nürnberger mit ihrem neuen Coach am Samstag das Punktspiel bei Werder Bremen mit 0:2 (0:1).

Während die schwach spielenden Bremer Platz zwei  festigten und Tabellenführer Bayern München vor dem Sonntagsspiel in Hannover unter Druck setzten, bleibt der Club auf einem Abstiegsrang und verlor zudem Ivan Saenko wegen einer Gelb-Roten Karte (20./Unsportlichkeit). Die Bremer Tore schossen vor
37.073 Zuschauern Markus Rosenberg (30.) und Ivan Klasnic (81.).

Diego schwach 

Die Bremer, die nach dem UEFA-Cup-Einsatz zwei Tage länger pausieren konnten, spielten längst nicht so druckvoll wie gewohnt und benötigten die Hilfe der Nürnberger. Die Werder-Kombinationen im Mittelfeld liefen nicht, die Abspiele kamen meist zu ungenau. Und der brasilianische Spielmacher Diego hat ganz offensichtlich seine Hinrundenform noch längst nicht wiedergefunden.

So liefen die wenigen guten Angriffe meistens über den sehr starken Daniel Jensen, der wegen seiner fünften Gelben Karte kommende Woche in Frankfurt allerdings gesperrt ist.

Nürnberg zu Beginn mutig

Ein weiterer Grund für die Abstimmungsprobleme bei Werder war die unfreiwillige Rotation durch Sperren und Verletzungen. Die Abwehr, mit Frank Baumann für den gesperrten Naldo in der Innenverteidigung und Dusko Tosic für den erkrankten Patrick Owomoyela als Linksverteidiger, wirkte auch gegen zehn Gästespieler nicht immer sicher.

Die Nürnberger agierten zwei Tage nach dem Spiel in Portugal lange Zeit mutig, suchten immer wieder Konterchancen, ehe sie müde wurden. Von Heesen, der vor knapp einem Jahr als Coach von Arminia Bielefeld seine letzte Bundesligapartie auf der Bank erlebte hatte, hatte auf eine 4-2-3-1-Aufstellung umgestellt, musste nach dem Platzverweis aber zusehen, wie sein System hinfällig wurde.

Entscheidung nach einer halben Stunde

Zudem musste der neue Coach erleben , wie sich seine Mannschaft selbst das Leben unnötig schwer machte. Etwa als Jan Kristiansen
(12.) allein vor dem Tor den Ball verstolperte, bei dem unnötigen und unsportlichen Stören durch den bereits mit Gelb verwarnten Saenko bei einem Bremer Freistoß  - und beim ersten Bremer Tor: Der auch sonst schwache Andreas Wolf schlug über den Ball und erlaubte Rosenberg so das 1:0 (das Tor im SPOX-Replay anschauen).

Die Partie war damit praktisch nach einer halben Stunde entschieden. Werder nutzte den Platz allerdings viel zu wenig und zeigte eine enttäuschende Leistung. Herausgespielte Torchancen, wie sie für die Mannschaft von Thomas Schaaf sonst typisch sind, waren Mangelware. Die wenigen Möglichkeiten resultierten meist aus Fernschüssen wie von Aaron Hunt (4.), Hugo Almeida (43.) oder Diego (56.), ehe der eingewechselte Klasnic nach Flanke von Jensen das 2:0 köpfte (das Tor im SPOX-Replay anschauen).

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung