Abreibung für den Meister

SID
Sonntag, 03.02.2008 | 18:55 Uhr
Fußball, Bundesliga, Schalke, Stuttgart
© Getty
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Gelsenkirchen - Doppel-Torschütze Kevin Kuranyi (32./51.) nach überstandener Lungenentzündung und Neu-Nationalspieler Heiko Westermann (76.) haben dem kränkelnden FC Schalke 04 neues Leben eingehaucht.

Vier Tage nach dem Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfL Wolfsburg versöhnten die Gelsenkirchener am Sonntag beim 4:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart ihre Fans, blieben im sechsten Ligaspiel in Folge ungeschlagen und hielten Anschluss an das Spitzenquartett.

Vor 61.482 Zuschauern und den Augen von Bundestrainer Joachim Löw empfahlen sich Kuranyi (im Bild links) mit seinen Saisontoren sieben und acht und der starke Westermann (76.) zudem für das Länderspiel am Mittwoch in Österreich. Ze Roberto (90.) setzte den Schlusspunkt. 

Fauxpas von Neuer 

Einzige Wermutstropfen für die Königsblauen waren der erneute Fauxpas von Torhüter Manuel Neuer beim Anschlusstreffer des eingewechselten Antonio da Silva (61.) und Kuranyis fünfte gelbe Karte. Damit fehlt der 26-Jährige beim Derby in Dortmund.

"Für uns gilt auf jeden Fall verlieren verboten heute. Wir wollen oben rankommen und müssen das Spiel gewinnen", hatte Schalkes Coach Mirko Slomka vor Beginn der richtungsweisenden Partie gefordert.

Zunächst aber stand wie so oft dem hohen Aufwand seines Teams mit mehr Ballbesitz zu wenig Ertrag gegenüber. Die Schwaben, durch das Fehlen der gesperrten Ricardo Osorio, Pavel Pardo, Serdar Tasci, und die Abstinenz von Afrika-Cup-Teilnehmer Arthur Boka zum Improvisieren in der Defensive gezwungen, konzentrierten sich auf wirkungsvolle Verhinderungstaktik und hätten in der 19. Minute ihrerseits beinahe den ersten Schwabenstreich gesetzt.

Marica trifft nur Pfosten

Nach einem Konter klatschte der Rechtsschuss des Rumänen Ciprian Marica nur gegen den Pfosten. Als ob Maricas Warnschuss als Krampflöser nötig gewesen wäre, wurden die Aktionen der Gastgeber dringender.

Nach der Freistoss-Flanke des Kroaten Ivan Rakitic, im Pokal heftig kritisiert, übersprang Kuranyi VfB-Kapitän Fernando Meira, köpfte das verdiente 1:0 und traf damit zum ersten Mal gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Das direkte Duell gegen VfB-Stürmerstar Mario Gomez ging klar an Kuranyi, der sich an Löws 48. Geburtstag nachdrücklich um die Vakanz in der Nationalmannschaft neben dem gesetzten Miroslav Klose in Erinnerung brachte.

Schlitzohr da Silva 

Kuranyis Stammplatzberechtigungsaktion Nummer zwei geschah sechs Minuten nach der Halbzeit. Erneut war eine Standortsituation durch den fleißigen Rakitic Ausgangspunkt.

VfB-Keeper Raphael Schäfer griff daneben, Kuranyi stocherte den Ball über die Linie, zog vor Freude erleichtert das Trikot aus und wurde für diese Unachtsamkeit mit gelb bestraft. Schalkes nächste Unaufmerksamkeit führte sogar zum völlig unnötigen Gegentor.

Da Silva sah bei einem Freistoß in der 61. Minute, dass Schlussmann Neuer zu weit vor seinem Kasten stand und überlobte den erneut unsicher wirkenden Keeper.

Westermann stellte mit seinem dritten Saisontor nach dem dritten Assist von Rakitic den alten Astand wieder her, und der eingewechselte Brasilianer Ze Roberto sorgte in der Nachspielzeit für den auch in dieser Höhe verdienten Sieg.

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