Der BVB bleibt dran

Von SPOX
Freitag, 04.01.2008 | 13:30 Uhr
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© Getty
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Dortmund - Borussia Dortmund hofft noch immer auf eine Verpflichtung von Nationaltorhüter Jens Lehmann.

"Wir sind vorsichtig optimistisch", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf einer Pressekonferenz.  Eine Entscheidung über einen Wechsel des 38 Jahre alten Keepers vom FC Arsenal stehe aber noch aus.

Watzke erläuterte, gemeinsam mit Zorc ein Gespräch mit Lehmann geführt zu haben. Dabei habe der BVB Lehmann angeboten, für die Bundesliga-Rückrunde nach Dortmund zu kommen.

 

Wegen eines längerfristigen Ausfalls von Stammtorhüter Roman Weidenfeller sucht der ehemalige Weltpokalsieger aus Westfalen nach weiteren Alternativen. Das Gespräch sei sehr positiv verlaufen, sagte Watzke, der Lehmann überragende Fähigkeiten attestierte. "Es wäre für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation", glaubt Watzke. Lehmann ist beim FC Arsenal derzeit nur zweite Wahl. Er habe sich bis zu einer Entscheidung Bedenkzeit erbeten und den BVB darum gebeten, keinen Entscheidungsdruck aufzubauen. 

Zorc verlängert, Doll liegt Vertrag vor

Die "Bild"-Zeitung hatte am Freitagmorgen gemeldet, der Transfer sei an den hohen Forderungen Lehmanns gescheitert. So habe der 38-Jährige vom BVB einen Vertrag bis 2009 inklusive vier Millionen Euro Gehalt sowie ein Handgeld gefordert.

 Klarheit herrscht dagegen über die weitere Zusammenarbeit mit Sportdirektor Michael Zorc, dessen Vertrag vorzeitig bis 30. Juni 2009 verlängert wird. "Wir haben zwei gute Gespräche gehabt und uns dann auf eine Fortsetzung der nun schon lange andauernden Zusammenarbeit geeinigt", sagte Watzke.

Trainer Thomas Doll wurde ebenfalls ein weiterführender Kontrakt offeriert. "Wir haben mit ihm bisher ein Gespräch gehabt, das aus meiner Sicht sehr positiv war", so Watzke. "Wir werden in absehbarer Zeit ein zweites Gespräch führen."

Butt kein Thema mehr

Eine mögliche Ersatzlösung im Tor der Borussia schien bis vor kurzem auch noch die Verpflichtung von Hans-Jörg Butt zu sein, der bei Benfica Lissabon nur zweite Wahl ist.

Doch davon haben sich die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben mittlerweile distanziert.

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