Bundesliga

Maier warnt Klinsmann: "Zwei Paar Stiefel"

SID
Freitag, 25.01.2008 | 15:37 Uhr
Fußball, Bundesliga, Bayern, Maier
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo

München - Weltmeister Sepp Maier hat seinen Unmut über die überraschende Verpflichtung von Jürgen Klinsmann geäußert und dem künftigen Trainer von Bayern München eine schwierige Zeit vorausgesagt.

"Er muss wissen, dass Nationaltrainer und Vereinstrainer zwei Paar Stiefel sind. Das Geschäft in Vereinen ist wesentlich härter, da muss er sich drauf einstellen", sagte der Torwarttrainer des deutschen Rekordmeisters in einem Interview des Online-Magazins der Zeitschrift "Stern" und räumte ein, "dass ich mich über die Entscheidung, dass er Bayern-Trainer wird, nicht gefreut habe. Wir sind nicht die besten Freunde. Ich wünsche ihm trotzdem alles Gute."

Skeptisch äußerte sich Maier über Klinsmanns mangelnde Erfahrung als Klubtrainer. "Er muss sich hier erst einmal profilieren", meinte der 63-jährige ehemalige Bundestorwarttrainer, "zunächst ist es wichtig, dass er mit den starken Männern im Verein kann. Der Umgang mit den Spielern ist genauso wichtig. Man muss permanent die gute Stimmung hochhalten. Da muss er aufpassen. Es sind hier immer die gleichen Mechanismen: Verliert der FC Bayern drei Spiele in Folge, gibt es Ärger. Hier wird jedes Jahr ein Titel erwartet."

Medien als Teil des Geschäfts 

Probleme könnte Klinsmann laut Maier mit der meinungsfreudigen Bayern-Chefetage bekommen, auf der mit Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß drei Fußball-Fachleute sitzen.

"Es ist nirgendwo so stark wie hier, dass eine eigene Meinung vorherrscht", sagte der Weltmeister von 1974, "das könnte zum Problem werden, gerade wenn es mal nicht so läuft."

Schwierigkeiten könnte Klinsmann auch im Umgang mit den Medien bekommen, "das weiß er aber auch, immerhin war er zwei Jahre als Spieler hier. Es ist Teil des Geschäfts. Hier sind jeden Tag fünf bis zehn Journalisten auf dem Trainingsgelände, am Freitag 30."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung