Bundesliga

Schalke setzt Zeichen im Vertragspoker

SID
Freitag, 18.01.2008 | 13:37 Uhr
Advertisement
Bundesliga
MiJetzt
Alle Highlights der englischen Woche
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
Primera División
Villarreal -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Getafe
Primera División
Levante -
Real Sociedad
Copa Libertadores
River Plate -
Jorge Wilstermann
Copa Libertadores
Lanus -
San Lorenzo
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheff Wed -
Sheff Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk -
Lokomotiva
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille

Gelsenkirchen - Er ist eines der größten Talente im deutschen Fußball, doch nach dem unwürdigen Vertragspoker ist die Zukunft von U 21-Nationalspieler Mesut Özil ungewiss.

"Seit Wochen haben wir ein klares Bekenntnis von Mesut erwartet. Wir mussten nun eine Entscheidung treffen. Denn wir brauchen Spieler, von denen wir wissen, dass wir in den kommenden Jahren mit ihnen planen können", sagte Andreas Müller.

Zugleich erklärte der Manager des Schalke 04 die Transferaktivitäten des Bundesligisten in der Winterpause für beendet: "Wir werden definitiv bis zum 31. Januar keinen Spieler mehr verpflichten und es ist auch nicht geplant, einen Profi noch abzugeben."

Der Schwebezustand nervt

Nach einem für Müller und Schalke-Präsident Josef Schnusenberg enttäuschend verlaufenen Gespräch mit Özils Vater Mustafa und dem Spielerberater Reza Fazeli hatte der Klub einen Schlussstrich gezogen und mitgeteilt: "Wir werden den am 30. Juni 2009 auslaufenden Vertrag nicht verlängern."

Hintergrund: Bereits im September vor dem Spiel bei Bayern München hatten sich die Parteien mündlich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2011 zu verbesserten Konditionen verständigt. Doch schon kurz darauf akzeptierte der gebürtige Gelsenkirchener den neuen Kontrakt, der ihm bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr eingebracht hätte, plötzlich nicht mehr.

Als sich der 19-Jährige trotz mehrfacher Aufforderung auch im Trainingslager in Belek gegenüber Trainer Mirko Slomka und Müller nicht zu einem Bekenntnis pro Schalke durchringen konnte, verhärteten sich die Fronten weiter. "Das zieht sich nun schon über Wochen und Monate. Mit diesem Schwebezustand wollten wir nicht mehr leben", sagte Müller.

"Gierig-Profi Özil"

Die Wut und Enttäuschung über den "ferngesteuerten" Jungprofi, der es in der Hinrunde auf elf Bundesliga-Einsätze (kein Tor) brachte, kann Müller nicht verbergen. "Ich hätte erwartet, dass Mesut wenigstens jetzt bei dem entscheidenden Gespräch dabei gewesen wäre." Doch erneut ließ er sich vom Vater und Berater vertreten.

Müller merkte sofort, "dass die Unterredung in die falsche Richtung läuft". Man präsentierte ihm markierte Zeitungsausschnitte und warf ihm vor, er hätte "Vertragsdetails und vertrauliche Gesprächsinhalte an die Öffentlichkeit weitergegeben".

Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Müller musste handeln. Auch, um nicht den Eindruck zu erwecken, er lasse sich auf der Nase herumtanzen. "Welches Signal wäre das für andere Spieler"? Bei der Frage nach Özils Zukunft mochte der 45-Jährige nicht spekulieren, betonte nur: "Er hat noch Vertrag bis 2009."

Doch Müller weiß, dass es für Özil schwer wird. Sein Image ist angekratzt, bei den Fans könnte die Stimmung umschlagen. "Schalke rasiert Gierig-Profi Özil", titelte die "Bild" bereits. Diesem Urteil widerspricht Müller allerdings: "Es ist ein Profi-Geschäft. Man sollte Mesut nicht in die Ecke stellen, er sei geldgierig."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung