Valderramas Wasserträger

Von Stefan Moser
Donnerstag, 31.01.2008 | 14:05 Uhr
vasquez, klinsmann
© Getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur

München - Martin wer? Martin Vasquez! Am 1. Juli wird der gebürtige Mexikaner den Posten als Co-Trainer von Jürgen Klinsmann beim FC Bayern antreten.

Der 44-Jährige, derzeit Assistent von Predrag "Preki" Radosavljevic bei Chivas USA, gilt in den Vereinigten Staaten als arrivierter Coach mit ausgewiesenem Sachverstand, dessen Lebenslauf als Trainer jedoch den einen Makel trägt: Vasquez stand immer im zweiten Glied.

Er war Co-Trainer bei Cal Poly Ponoma, einer College-Mannschaft aus Kalifornien (1999-2000), weitere zwei Jahre bei San Diego Spirit in der inzwischen aufgelösten Profi-Liga der Frauen. Nach einem Jahr als Assistenz-Coach bei den Los Angeles Galaxy wechselte er 2005 schließlich zum MLS-Neuling Chivas, wo er zusammen mit Preki schnell ein erfolgreiches Team aufbaute.

Doch Vasquez hielt sich immer im Hintergrund. Eine fast scheue Zurückhaltung, die ihn schon als Spieler auszeichnete. Seine erfolgreichsten Jahre als Aktiver hatte der defensive Mittelfeldspieler 1996/97 bei Tampa Bay Mutiny. Seine Aufgabe war es damals, dem schillernden Star des Teams, dem Kolumbianer Carlos Valderrama, den Rücken frei zu halten.

Akribisch, ohne Allüren

Diesen Job freilich erledigte er so zuverlässig, dass ihn Steve Sampson in dieser Zeit insgesamt sieben Mal in die Nationalmannschaft der USA berief. Ins Rampenlicht aber drängte es Vasquez auch damals nicht.

Für die ganz große Bühne fehlt es dem soliden und akribischen Arbeiter zwar nicht an Ehrgeiz, sondern eher an der nötigen Portion Selbstsucht und Narzissmus. Vasquez ist ein Teamplayer, der gerne hinter den Kulissen seinen Job verrichtet.

In den USA kann das vielleicht als Schwäche gelten. Für Klinsmann passt dieser Charakterzug dagegen voll ins Anforderungsprofil. Der kommende Bayern-Trainer sucht keinen charismatischen PR-Mann, sondern einen Fachmann im Hintergrund - einen zweiten Jogi Löw.

Herzog: "Das wird klappen"

"Klinsmann hat sich sicher den für ihn optimalen Co-Trainer gesucht", glaubt auch Andreas Herzog. Der ehemalige Bayern-Spieler kennt Klinsmann, er kennt München - und er kennt Vasquez. Unter ihm als Co-Trainer spielte Herzog 2004 bei den L.A. Galaxy.

"Ich habe Martin Vasquez in meinem Jahr in Los Angeles als absoluten Fachmann kennengelernt. Er hat dort einen exzellenten Job gemacht, und ich bin sicher, das wird auch in München gut klappen", so Herzog im Gespräch mit SPOX.com.   

Auch der 39-Jährige beschreibt Vasquez als "sehr, sehr ruhigen Typen", der aber dank seiner Fußballkompetenz und "seiner sehr sympathischen Art in München gut zurecht kommen wird."

Routiniert und respektvoll

Auch im Umgang mit dem Medien macht sich Herzog keine Sorgen um seinen ehemaligen Coach: "Im Gegensatz zu München ist das Medienaufkommen in Amerika natürlich minimal. Da wird Vasquez sich umstellen müssen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit seinem Charakter da irgendwelche Probleme bekommen wird."

Einen kleinen Vorgeschmack auf den ebenso routinierten wie respektvollen Umgang mit der Öffentlichkeit geben schon die ersten Sätze, mit denen Vasquez seinen Wechsel zum FC Bayern in den USA kommentierte.

Einer kurzen aber aufrichtigen Danksagung an seinen bisherigen Verein Chivas folgte sein knappes Statement: "Natürlich freue ich mich sehr auf die Arbeit mit Jürgen Klinsmann - zumal bei einem derart großen Verein wie Bayern München. Aber aus Respekt vor dem jetzigen Trainer Ottmar Hitzfeld ist es angebracht, mich bis zum meinem offiziellen Amtsantritt im Juli nicht weiter zu diesem Thema zu äußern."

Bayerische Cleverness

In München wird man solche Aussagen gerne hören. Immerhin ziehen die Verantwortlichen dort derzeit alle Register, um Hitzfeld in der Rückrunde in Ruhe arbeiten zu lassen. Wie schon die Präsentation von Klinsmann als Cheftrainer wirkte auch die Vorstellung von Vasquez clever eingefädelt und professionell geplant.

Die Nachricht kam überraschend, sie kam zu einer Zeit, als der DFB-Pokal die Szenerie beherrschte, sie kam abends kurz vor Redaktionsschluss, sodass die meisten Zeitungen nur die schlichte Pressemitteilung vermelden konnten. Und vor allem: Sie kam noch rechtzeitig vor dem Start der Rückrunde.

Damit sind die wichtigsten Personalfragen an der Säbener Straße geklärt. Nun liegt es - neben der Mannschaft - an Ottmar Hitzfeld selbst, wie sich seine Abschiedstour vom Klubfußball atmosphärisch gestalten wird.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung