42,5 Millionen Euro als Ziel

SID
Montag, 17.12.2007 | 12:06 Uhr
Dortmund, Dede, Cottbus, Rangelov
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon

Frankfurt/Main - Die Bundesliga geht in die Offensive. Die seit Jahren schwächelnde Auslandsvermarktung nimmt die Deutsche Fußball Liga (DFL) immer mehr selbst in die Hand, da ihr die Arbeit der bisher zuständigen Agenturen nicht ausreicht.

"Wir hatten kaum Einfluss darauf", sagte Jörg Daubitzer, bei der DFL als Direktor für Rechte- und Lizenzvertrieb. "Wir müssen das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen." Die Gastspielreisen von Energie Cottbus, Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt in dieser Woche nach Asien sind ein erster kleiner Schritt.

Knapp 20 Millionen Euro kassierte die Liga vergangene Saison aus der Auslandsvermarktung. Im Vergleich zur englischen Premiere League, die durch einen neuen Vertrag 230 Millionen Euro jährlich erlöst, ist die Bundesliga ein Zwerg - und wird es auf absehbare Zeit bleiben.

DFL will weiter aufholen

Doch die DFL will gegenüber Italienern und Spaniern aufholen, die jeweils rund 100 Millionen kassieren. "Jeder Prozentpunkt, den wir Serie A oder Primera Division abnehmen, ist ein materieller Zuwachs", erklärte Daubitzer: "Es ist ein Verdrängungswettbewerb."

Die weltweit zu erzielende Gesamtsumme von rund 460 Millionen Euro wird nach Einschätzung der DFL in den kommenden Jahren nicht steigen.

Erstmals organisiert die DFL nun einen Asientrip: Energie Cottbus trifft am Dienstag auf die Nationalmannschaft und am Donnerstag auf die Olympia-Auswahl von China, Borussia Dortmund spielt am Mittwoch in Jakarta gegen die indonesische Nationalmannschaft.

Chinesen wollten Cottbus 

"Cottbus ist keine Notlösung", betonte Daubitzer. Vielmehr sei das Energie-Team ein Wunsch der Chinesen gewesen, weil in Cottbus der Nationalspieler Jiayi Shao unter Vertrag steht.

Während die Energie- und BVB-Spiele von der DFL organisiert wurden, unternimmt Bielefeld die China-Reise aufgrund einer Eigeninitiative und trifft am Dienstag auf Hubei Wuhan Zihye FC und zwei Tage später auf FC Shenhua.

Bisher hat die Bundesliga das komplexe Geschäft der Auslandsvermarktung Agenturen überlassen, zunächst UFA, Kirch-Media und Infront; bis 2009 sind die Rechte an den Wettanbieter Bwin vergeben, der die Sportsman Media Group beauftragt hat.

42,5 Millionen Euro sind angestrebt

Die Vermarkter haben dafür gesorgt, dass die deutsche Bundesliga fast weltweit im Fernsehen zu sehen ist, haben aber nach DFL-Einschätzung zu wenig Geld herausgeholt.

"Was fehlt, ist, dass wir unsere Präsenz kapitalisieren können", heißt das im Marketing-Deutsch. Die DFL will von 2009 an die Rechte für die Auslandsvermarktung nicht mehr vergeben und eine Ausland-Gesellschaft gründen. Angestrebt ist dann eine Steigerung auf jährlich 42,5 Millionen Euro.

Die Liga besitzt aus DFL-Sicht einige Vorteile gegenüber der Serie A oder der Primera Division: "Sie bietet einen ausgeglichenen und spannenden Wettbewerb, das schätzen die Zuschauer und die Lizenznehmer."

Beliebt seien auch "die neuen Stadien, die auch noch voll sind." Mit den Spielen am Freitagabend biete die deutsche Liga zudem ein "Alleinstellungsmerkmal". Und hilfreich sei auch, dass Bayern München internationale Stars wie Luca Toni und Franck Ribery nach Deutschland gelockt hat.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung