Bundesliga goes Asien

42,5 Millionen Euro als Ziel

SID
Montag, 17.12.2007 | 12:06 Uhr
Dortmund, Dede, Cottbus, Rangelov
© Getty
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Frankfurt/Main - Die Bundesliga geht in die Offensive. Die seit Jahren schwächelnde Auslandsvermarktung nimmt die Deutsche Fußball Liga (DFL) immer mehr selbst in die Hand, da ihr die Arbeit der bisher zuständigen Agenturen nicht ausreicht.

"Wir hatten kaum Einfluss darauf", sagte Jörg Daubitzer, bei der DFL als Direktor für Rechte- und Lizenzvertrieb. "Wir müssen das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen." Die Gastspielreisen von Energie Cottbus, Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt in dieser Woche nach Asien sind ein erster kleiner Schritt.

Knapp 20 Millionen Euro kassierte die Liga vergangene Saison aus der Auslandsvermarktung. Im Vergleich zur englischen Premiere League, die durch einen neuen Vertrag 230 Millionen Euro jährlich erlöst, ist die Bundesliga ein Zwerg - und wird es auf absehbare Zeit bleiben.

DFL will weiter aufholen

Doch die DFL will gegenüber Italienern und Spaniern aufholen, die jeweils rund 100 Millionen kassieren. "Jeder Prozentpunkt, den wir Serie A oder Primera Division abnehmen, ist ein materieller Zuwachs", erklärte Daubitzer: "Es ist ein Verdrängungswettbewerb."

Die weltweit zu erzielende Gesamtsumme von rund 460 Millionen Euro wird nach Einschätzung der DFL in den kommenden Jahren nicht steigen.

Erstmals organisiert die DFL nun einen Asientrip: Energie Cottbus trifft am Dienstag auf die Nationalmannschaft und am Donnerstag auf die Olympia-Auswahl von China, Borussia Dortmund spielt am Mittwoch in Jakarta gegen die indonesische Nationalmannschaft.

Chinesen wollten Cottbus 

"Cottbus ist keine Notlösung", betonte Daubitzer. Vielmehr sei das Energie-Team ein Wunsch der Chinesen gewesen, weil in Cottbus der Nationalspieler Jiayi Shao unter Vertrag steht.

Während die Energie- und BVB-Spiele von der DFL organisiert wurden, unternimmt Bielefeld die China-Reise aufgrund einer Eigeninitiative und trifft am Dienstag auf Hubei Wuhan Zihye FC und zwei Tage später auf FC Shenhua.

Bisher hat die Bundesliga das komplexe Geschäft der Auslandsvermarktung Agenturen überlassen, zunächst UFA, Kirch-Media und Infront; bis 2009 sind die Rechte an den Wettanbieter Bwin vergeben, der die Sportsman Media Group beauftragt hat.

42,5 Millionen Euro sind angestrebt

Die Vermarkter haben dafür gesorgt, dass die deutsche Bundesliga fast weltweit im Fernsehen zu sehen ist, haben aber nach DFL-Einschätzung zu wenig Geld herausgeholt.

"Was fehlt, ist, dass wir unsere Präsenz kapitalisieren können", heißt das im Marketing-Deutsch. Die DFL will von 2009 an die Rechte für die Auslandsvermarktung nicht mehr vergeben und eine Ausland-Gesellschaft gründen. Angestrebt ist dann eine Steigerung auf jährlich 42,5 Millionen Euro.

Die Liga besitzt aus DFL-Sicht einige Vorteile gegenüber der Serie A oder der Primera Division: "Sie bietet einen ausgeglichenen und spannenden Wettbewerb, das schätzen die Zuschauer und die Lizenznehmer."

Beliebt seien auch "die neuen Stadien, die auch noch voll sind." Mit den Spielen am Freitagabend biete die deutsche Liga zudem ein "Alleinstellungsmerkmal". Und hilfreich sei auch, dass Bayern München internationale Stars wie Luca Toni und Franck Ribery nach Deutschland gelockt hat.

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