Vor dem letzten Hinrunden-Spieltag

Hertha fürchtet Trotzreaktion der Bayern

SID
Donnerstag, 13.12.2007 | 15:50 Uhr
Hertha BSC Berlin, Hoeneß
© DPA
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Berlin - Hertha BSC fürchtet nach der Suspendierung von Oliver Kahn eine Trotzreaktion des angeschlagenen Tabellenführers.

"Fakt ist, wenn es raucht, ist der FC Bayern eher gefährlich", sagte Berlins Manager Dieter Hoeneß vor dem Heimspiel gegen die Münchner. "Wenn einer meint, dass die Bayern dadurch geschwächt sind, ist er auf dem Holzweg", warnte Dieter Hoeneß vor dem letzten Hinrunden-Spieltag.

Ein Gespräch mit seinem Bruder und Manager-Kollegen Uli gab es vor der mit Spannung erwarteten Partie nicht. "Bayern hat mit seinen Problemen zu tun, wir mit unseren. Das sollte man nicht vermischen", betonte Dieter Hoeneß.

Herausforderung für jeden einzelnen Spieler

Während der Rekordmeister aus München sportlich schwächelt (zuletzt unter anderem 0:0 gegen Duisburg und 1:1 gegen Sporting Braga) und mit dem überraschenden Kahn-Ausschluss für das Spiel im ausverkauften Berliner Olympiastadion für Aufsehen sorgte, kämpft Hertha nach drei Niederlagen nacheinander gegen den Absturz in die Abstiegszone.

"Freude ist natürlich auch dabei gegen Bayern. Aber es schwingt schon Enttäuschung mit, dass die Mannschaft nicht das gegeben hat, was man erwartet", betonte Hoeneß und stufte den Auftritt gegen den hohen Favoriten vor 74 000 Fans vor allem als "Chance und Herausforderung für jeden einzelnen Spieler" ein.

Winterpause kommt Hertha gelegen

Hertha-Trainer Lucien Favre hat nach der bisher enttäuschenden Saison bereits eine knallharte Analyse angekündigt, die einen weiteren personellen Umbruch nach sich ziehen dürfte. Der Schweizer ist mit einem Großteil seines Personals unzufrieden, die Profis reagierten darauf zuletzt mit unterirdischem Fußball.

"Sozusagen kommt die Winterpause schon recht, um entsprechende Maßnahmen zu treffen", erklärte Manager Hoeneß. Favres brasilianischer Wunschstürmer Raffael vom FC Zürich meldete sich über das Fachblatt "kicker" zu Wort: "Ich will nach Berlin. Ich hoffe, dass sich beide Seiten im Winter einigen."

Charakterliche Schwächen

Doch selbst wenn Hertha der problematische Transfer - auch der finanzkräftige FK Moskau will Raffael - gelingen sollte, sind längst nicht alle Probleme gelöst. Der Kader ist zu dünn, drei Millionen Euro stehen für Nachkäufe breit.

Typen fehlen, Führungskräfte tauchen unter. Brasiliens Nationalspieler Gilberto beschäftigte sich vor allem mit seiner Doppelbelastung und der persönlichen Zukunft. Die im Sommer verpflichteten Neuzugänge erwiesen sich bis auf Lucio nicht als Verstärkung.

Und als sich der beste Einkauf aus Brasilien dann schwer am Knie verletzte, offenbarte das Team sogar charakterliche Schwächen. "Es muss eine deutliche Steigerung her im kämpferischen Bereich, vom Willen. Das war einfach zu wenig", kritisierte Hoeneß.

Kein Gegner ist unschlagbar

Gegen die Bayern muss Hertha neben Lucio und Patrick Ebert wahrscheinlich auch auf den brasilianischen Stürmer André Lima (Rückenprobleme) verzichten. Auch Arne Friedrich ist angeschlagen. Möglicherweise kehrt der Pole Lukasz Piszczek in den Kader zurück.

Zumindest den Mut hat sich Coach Favre erhalten: "Kein Gegner ist unschlagbar", verkündete er vor dem Bayern-Spiel.

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