Gilberto will Auszeiten bei Hertha BSC

SID

Berlin - Der brasilianische Nationalspieler Gilberto fühlt sich ausgebrannt und möchte von seinem Arbeitgeber Hertha BSC mehr Auszeiten. "Ich fühle mich kaputt und müde", erklärte der 31 Jahre alte Mittelfeldmann, dessen Vertrag bei den Berlinern mit Saisonende ausläuft.

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Hertha möchte gern verlängern, Gilberto hat eine erste Offerte des Hauptstadtclubs abgelehnt und eigenen Forderungen gestellt. Der Stammkraft der Selecao geht es neben der Bezahlung auch um eine besondere Behandlung bei Hertha. "Ich bin nicht mehr 18 Jahre, sondern 31. Das geht so nicht", sagte Gilberto dem TV-Sender "RBB".

Gilberto möchte reduziert trainieren und hat dies der sportlichen Leitung um Chefcoach Lucien Favre bereits mitgeteilt. Er wolle auch mit Nationalcoach Dunga sprechen und möglicherweise um eine Pause bitten.

Durch den Confederations Cup 2005, die WM 2006 und die Copa America 2007 fehlen dem Brasilianer seit Jahren längere Erholungsphasen. In Brasilien verstehe man das, in Berlin nicht, bemerkte Gilberto, der sich auch um die sportlichen Perspektiven des Berliner Clubs sorgt. "Hertha muss Spieler mit Erfahrung holen", sagte der Brasilianer, der seinen Berater in dieser Woche in Berlin erwartet. Dann soll die gesamte Problematik nochmals besprochen werden.