"Thierry Henry? Warum nicht!"

Von Interview: Alexis Menuge
Montag, 17.12.2007 | 12:41 Uhr
Henry, Ribery
© Imago
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United -
Huddersfield
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genoa

München - Franck Ribery hat in seinen ersten sechs Monaten in Deutschland schon viel erlebt. Erst der Sturm des FC Bayern an die Tabellenspitze, dann den starken Leistungsabfall und zuletzt hausgemachte Probleme an der Säbener Straße en masse.

Im zweiten Teil des Interview mit SPOX.com spricht der 24-Jährige über seine Erfahrungen in München, seinen fiesesten Gegenspieler und erklärt, warum er sich Thierry Henry durchaus auch in Deutschland vorstellen könnte.

SPOX: Sie sind jetzt ein halbes Jahr in München - was macht der Deutschunterricht?

Franck Ribery: Im Durchschnitt gibt es zwei bis drei Unterrichte pro Monat, zusammen mit Luca Toni und Jose Ernesto Sosa. Es macht Spaß (lacht). Natürlich ist es ein bisschen chaotisch, weil jeder mit seinem Dolmetscher da sitzt. Ich kann schon viele Wörter, aber es ist schwierig, Sätze zu formulieren.

SPOX: Welche Wörter kennen Sie bereits?

Ribery: "Servus", "Schau mer mal" (lacht), aber vor allem die Wörter, die man auf dem Platz braucht: "Leo", "Hintermann", "Abseits" und so weiter.

SPOX: Was mögen Sie am Leben in München am meisten?

Ribery: Ich mag die Ruhe und die Sicherheit in der Stadt. Hier kann ich problemlos spazieren gehen. Zwar kommen die Leute auf mich zu und wollen ein Autogramm oder ein Foto. Aber sie bleiben respektvoll.

SPOX: Und was stört Sie?

Ribery: Naja, anders als in Marseille ist das Wetter sicher nicht so toll hier: Viel Regen, die Kälte. Und es gibt zu viele Fahrräder (lacht). Am Anfang musste ich mich daran gewöhnen, als ich mit dem Auto fuhr: Es hätte beinahe einen Unfall gegeben.

SPOX: Haben Sie bei Bayern schon engere Freunde gefunden? Mit wem treffen Sie sich manchmal auch privat?

Ribery: Ich habe vor allem einen sehr guten Freund gefunden: Daniel Van Buyten. Mit ihm treffe ich mich ziemlich oft. Wir gehen essen oder schauen die Spiele der französischen Liga an, vor allem die Begegnungen unseres Ex-Vereins Olympique Marseille. Wenn ich in der Stadt bin, gehe ich auch mal mit Luca Toni was essen. Er hat immer seinen Betreuer dabei, der spricht fließend französisch. So ist die Kommunikation einfacher. Aber in die Disco gehe ich nicht. Ich bin viel zu Hause, da meine Frau im Februar ein zweites Kind bekommen wird. Wir werden eine zweite Tochter kriegen.

SPOX: In der Bundesliga haben Sie viel auf die Socken bekommen. Wer war bislang der fieseste Gegenspieler?

Ribery: Ganz klar der Albaner von Hannover (Altin Lala, Anm. d. Red.). Das war wirklich grenzwertig und er bekam zu Recht die Rote Karte. Nicht der Fußballer Ribery wurde attackiert, sondern der Mensch Ribery. Aber seitdem hat sich alles beruhigt. Zwar werden meine direkten Gegenspieler immer mehr, aber sie spielen nicht unfair.

SPOX: Bei Ihrem Debüt in München haben Sie insbesondere viel Lob von Franz Beckenbauer bekommen.

Ribery: Ich muss sagen: Das hat mich sehr berührt. Dass eine Person wie Franz Beckenbauer in höchsten Tönen von mir spricht, freut mich besonders. Ich bedauere sehr, dass ich ihn noch nie persönlich getroffen habe. Ich würde ihn so gerne mal sehen und ein bisschen mit ihm plaudern.

SPOX: Sie haben den Anfang gemacht - ist es denkbar, dass irgendwann auch andere französische Stars wie Thierry Henry in Deutschland spielen?

Ribery: Warum nicht? Die Bundesliga wird immer attraktiver. Aber nicht bei allen Klubs könnten französische Stars in Deutschland unter Vertrag stehen, sondern in München, Bremen, Hamburg, Schalke oder Stuttgart, wo die Stadien und die Infrastruktur top sind. Wenn mich zum Beispiel ein Karim Benzema von Olympique Lyon nach Bayern fragen würde, würde ich ihm sofort raten zu unterschreiben.

SPOX: Sie gelten als sehr heimatverbunden. Wie häufig haben Sie Heimweh?

Ribery: Es stimmt, ich bin wirklich sehr heimatverbunden. Zwar ist es momentan nicht einfach, nach Frankreich zu fahren, weil ich lieber bei meiner schwangeren Frau bleibe. Aber wenn ich die Gelegenheit habe, fahre ich hin. Dort habe ich noch viele Freunde und ich schaue auch bei meinen ehemaligen Trainern vorbei. Und ich verbringe viel Zeit mit Kindern, die in schwierigen Verhältnissen leben.

SPOX: Sie haben einige Jahre gebraucht, um den Durchbruch zu schaffen. Können wir von Ihrem Bruder Francois ähnliches erwarten?

Ribery: Absolut. Technisch ist Francois sehr stark und er hat einen starken linken Fuß. Er spielt entweder als klassische Nummer zehn oder als linker Mittelfeldspieler. Ich habe vergangene Saison dafür gesorgt, dass er ein halbes Jahr bei der Reserve von Olympique Marseille trainieren darf. Das hat ihm gut getan. Danach wollte er zurück in den Norden und hat in Calais vorgespielt. Nun besitzt er dort einen Vertrag und bekommt immer mehr Rhythmus in der dritten Liga. Er ist erst 20. Er hat genügend Qualität, um es zu schaffen und ich werde ihm helfen, seine Ziele zu erreichen. Ich bin ja auch erst mit 22 Profi geworden.

Hier geht es zurück zu Teil I: Ribery über zu Kopf gestiegenen Ruhm, führungslose Bayern und die Kritik von Oliver Kahn

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung