Streit trotz Wechsel-Theater Eintracht-Liebling

SID
Freitag, 26.10.2007 | 13:40 Uhr
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Frankfurt/Main - Albert Streit haucht dem Spiel von Eintracht Frankfurt Leben ein, stürzt seinen Trainer in ein Wechselbad aus Verzückung und Rage und bringt die Zuschauer auf Touren.

Wenn er den Ball streichelt, ihn Haken schlagend nach vorne treibt und seine Mitspieler perfekt einsetzt, geht oft ein Raunen durch die Bundesliga-Stadien. Der 27-Jährige ist das Herz des Traditionsklubs vom Main und trotz des Wechsel-Theaters im Sommer Liebling der Frankfurter Fans.

Ist Streit gut drauf, spielt auch die Mannschaft gut. Manchmal verliert er sich aber auch in seinem schönen Spiel, schlägt ein, zwei Haken zu viel. Dann ist nicht nur er selbst sauer, auch die Kollegen trauern guten Chancen nach. Neben seinem mangelnden Defensivverhalten ist das vielleicht Streits größte Schwäche. An beidem arbeitet er intensiv. "Das hat der Trainer schon öfters kritisiert. Aber es ist schon erheblich besser geworden", sagt Streit.

Schalke interessiert

Der Dribbler macht öfters den Unterschied aus. Eine Fähigkeit, die Bundesligisten wie dem FC Schalke 04 nicht entgangen sind. Die "Königsblauen" buhlen seit langem um den Mittelfeldspieler. Ein Wechsel scheiterte bisher an der zu hohen Ablösesumme. Nach Abschluss der Saison kann Streit jedoch für eine Million Euro gehen. Das ist in seinem bis zum 30. Juni 2009 datierten Vertrag so festgeschrieben. Die internationale Fußball-Bühne reizt ihn, daraus macht er keinen Hehl, auch wenn zunächst die ganze Konzentration der Eintracht gilt.

Trotz all seiner fußballerischen Vorzüge spaltet das Eigengewächs die Fachwelt. Wegen seiner lässigen Art wirkt er auf viele arrogant. "Wer mich kennt, weiß, dass es nicht so ist", hält Streit dagegen. Er wisse, dass er kein einfacher Typ sei. Aber gerade das mache ihn aus. Wer mit viel Risiko spielt, um die Zuschauer zu unterhalten, macht Fehler. Daran will Streit nichts groß ändern, denn gerade die Unbekümmertheit lässt ihn auf dem Rasen unerwartete Dinge machen.

Im Training hängen lassen

Er ist ein Profi mit Ecken und Kanten, ist kein Ja-Sager, sondern will öfter mit dem Kopf durch die Wand. Ehrlichkeit steht für ihn dabei an erster Stelle. Das war auf all seinen bisherigen Stationen so gewesen, ob in Wolfsburg, Köln oder jetzt in Frankfurt. In der letzten Saison probte er gegen Trainer Friedhelm Funkel, der ihn wegen schlechter Leistungen aus dem Kader gestrichen hatte, den Aufstand.

Streit ließ sich im Training hängen und forcierte seinen später gescheiterten Wechsel nach Schalke. Funkel reagierte eiskalt und ließ den "Streit-Hammel" links liegen. In den letzten Saisonspielen vollzog der Mittelfeldspieler eine Kehrtwende und trug mit starken Leistungen zum Klassenerhalt der Eintracht bei.

Seither arbeitet der junge Mann professionell. Streit spielt eine starke Saison und liebäugelte daher sogar mit einer Einladung von Joachim Löw. "Die Nationalmannschaft ist das Größte", sagte Streit, doch vom Bundestrainer hat er bisher nichts gehört.

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