Die Flops der Liga

Dauer-Jetlag und Peitschenhiebe

Von Daniel Börlein
Mittwoch, 10.10.2007 | 13:45 Uhr
© Getty
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München - In München würden sie wohl gerne ohne Pause weitermachen, beim KSC sicher auch. Denn bei beiden Klubs läuft es momentan aber mal so was von rund.

Während nun allerdings Bayern wie Badener versuchen müssen, Form und Euphorie zu konservieren und halbwegs vernünftig über die Länderspielpause zu kommen, gibt's auch eine Reihe von Profis, die dem Terminplaner äußerst dankbar sein dürften.

Klar, ein Lukas Podolski zum Beispiel. Der hat den Durchbruch bei den Bayern noch immer nicht geschafft. Ohne Sommervorbereitung, und mit den Herren Klose und Toni vor der Nase, aber nicht wirklich eine negative Überraschung.

SPOX.com hat sich deshalb mal die fünf eigentlichen Flops der ersten neun Spieltage herausgesucht.

1. Mohamed Zidan  (Name anklicken und alle Infos zum Spieler sehen)

Wie war es doch schön, den Ägypter im Trikot des FSV Mainz wirbeln, treffen und anschließend auch herzhaft lachen zu sehen. Von "Papa Kloppo" bekam der Angreifer regelmäßig seine Streicheleinheiten und gab darum brav Liebeserklärungen ab: "Ich liebe diese Stadt, diesen Klub, diese Elf - und Kloppo, den Trainer."

Mit dem Abstieg der Mainzer und einer Ablöse von 5,8 Millionen Euro war Zidans Leidenschaft dann aber erloschen. Seine neue Liebe wollte er beim HSV finden. Doch dort trainiert mit Huub Stevens ein ausgesprochen "harter Hund", der die Peitsche irgendwie viel lieber mag, als das Zuckerbrot.

So ist aus Hamburgs Top-Einkauf ein frustrierter Bankdrücker geworden, der es in sieben Ligaspielen lediglich auf einen Treffer brachte und in der Stürmerhierarchie zuletzt sogar hinter Youngster Maxim Choupo-Moting zurückfiel.

2. Carlos Alberto

Bei Zidan hat der HSV (siehe oben) tief in die Tasche gegriffen und wäre auch bei Carlos Alberto dafür bereit gewesen. Dann kam aber Nordrivale Werder Bremen und schnappte sich den Brasilianer.

Zuerst echauffierte man sich beim HSV darüber, erkannte dann aber schnell, dass der 22-Jährige nun doch nicht die (kurzfristig) erhoffte Verstärkung ist und deshalb wohl doch besser zu Werder passt.

Anhaltende Querelen um Geldwäsche und Dauer-Jetlag samt Schwächeanfall ließen den 7,8-Millionen-Einkauf bisher gerade mal ein Ligaspiel bestreiten.

3. Jakub Blaszczykowski

Der Pole wird gemeinhin nur Kuba gerufen. Seinen Künstlernamen trägt der Dortmunder auch auf seinem Trikot. Wohl aber nur, weil sein Familiename nun wirklich nicht unfallfrei aussprechbar ist. Denn in Sachen Ballkunst muss sich Kuba einen Künstlernamen erst noch verdienen.

Von Wisla Krakau wechselte der 22-Jährige mit großen Hoffnungen und dem vorauseilenden Ruf, der Luis Figo Polens zu sein, zur Borussia. Was folgte, waren acht Ligaspiele, in denen Kuba nur einmal richtig auffiel: Bei einem fiesen Kung-Fu-Tritt gegen Bremens Dusko Tosic.

4. Die Rumänen-Kombo

Mal ehrlich, ohne Vlad Munteanu und Sergiu Radu wäre Energie Cottbus doch schon im letzten Jahr weg gewesen. 25 Tore erzielten die beiden Rumänen zusammen, hielten die Lausitzer damit in der Liga und wechselten anschließend nach Wolfsburg.

Pech nur, dass der Doppel-Transfer vor der Inthronisierung Felix Magaths getätigt wurde. Denn Wolfsburgs neuer Machthaber steht eher auf Südamerikaner und lässt die Rumänen-Kombo, wenn überhaupt, nur von der Bank aus zum Zug kommen.

5. Fernando Meira

Als Kapitän steht der Portugiese hier natürlich stellvertretend für die ganze VfB-Mannschaft. Zweimal flog Meira in dieser Saison bereits vom Platz und strahlte damit lange nicht die Souveränität aus, die ihn und die ganze Stuttgarter Mannschaft in der Meistersaison noch auszeichnete.

Ein Deutscher Meister startete letztmals 1967 noch schlechter als die Schwaben. Der TSV 1860 München brachte es damals in neun Spielen auf lediglich zwei Siege und ein Unentschieden.

Doch Kopf hoch, VfB. Noch ist nichts verloren! Die Löwen schafften es in der Endabrechnung nämlich damals tatsächlich noch auf Platz zwei.

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