Nach Remis in Leverkusen

Friede und Funkstille beim BVB

SID
Sonntag, 21.10.2007 | 15:37 Uhr
Doll leverkusen dortmund bvb
© Getty
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Leverkusen - Der Westfälische Frieden ist bei Borussia Dortmund vorerst wieder hergestellt. "Intern herrscht Ruhe. Heute waren die Hauptdarsteller wieder auf dem Platz, und sie haben die richtige Antwort gegeben", sagte BVB-Chefcoach Thomas Doll über das 2:2 bei Bayer 04 Leverkusen.

Somit hat der zweiwöchige Hauskrach ein Ende gefunden. Dabei nimmt Doll auch keinen Anstoß an dem weiter praktizierten Medien-Boykott seiner Spieler.

"Ich glaube nicht, dass er noch lange anhalten wird, doch seitdem ich mehr sabbel, hat die Mannschaft vier Punkte geholt", resümierte er und machte nach missverständlichen Äußerungen über seine Zukunft in Dortmund unmissverständlich klar: "Ich bin gern Trainer des BVB, die Arbeit macht Spaß."

Zorc spült weich

Nach dem Teilerfolg beim Rivalen um einen UEFA-Cup-Platz spielte auch Borussias Sportdirektor Michael Zorc den Zoff mit seinem Trainer und Dolls Kabbeleien mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke herunter. "Ich komme mir vor wie in der Lindenstraße - einer Fortsetzungsserie ohne Inhalt. Man wird doch mal kontrovers diskutieren können", meinte der Ex-Profi.

Von einem substanziellen Krach wollte ebenso sein Präsident Reinhard Rauball nichts wissen: "Wenn es in der Mannschaft nicht stimmen würde, wäre die heutige gute Leistung nicht möglich gewesen."

Doll und Skibbe monieren Fehler

Keine Meinungsverschiedenheiten gab es zwischen den Trainern über die Punkteteilung. Sowohl Doll als auch Michael Skibbe monierten Unzulänglichkeiten ihrer Teams.

So verspielte der BVB eine 2:1- Führung nach dem "Doppelpack" von Mladen Petric (41./55. Minute) noch kurz vor Schluss. Bayer-Stürmer Stefan Kießling (86.) köpfte das 2:2, nachdem Theofanis Gekas (52.) das 1:1 erzielt hatte.

"Wir haben noch einen weiten Weg, um cooler zu werden. Nach dem 2:1 fehlte die Souveränität, da sind wir bis zum eigenen Elfmeterpunkt zurückgewichen", kritisierte Doll, der dennoch an den positiven Effekt des Unentschiedens mit Blick auf das nächste Topspiel gegen Bayern München glaubt: "Das gibt uns Selbstbewusstsein."

Schwache Chancenauswertung

Auf Leverkusener Seite haderte man einmal mehr mit der Chancenauswertung. "Bis zum gegnerischen Tor spielen wir hervorragend, doch dann fehlt die Abgeklärtheit, setzen wir den Punch nicht", meinte Skibbe, der aber auf das "Entwicklungspotenzial der jungen Mannschaft" baut.

Zum Knockout hätte beinahe der Fehlpass von Bayer-Innenverteidiger Lukas Sinkiewicz geführt, den Petric zum 2:1 nutzte. "Das war ein katastrophaler Fehler. Die Mannschaft hat mir die Last wieder von den Schultern genommen", sagte der Zugang vom 1. FC Köln erleichtert.

Schiri-Entscheidung sorgt für Aufregung

Stefan Kießling, der mit seinem Treffer zum 2:2 den Blackout seines Teamkollegen wettmachte, war trotzdem verärgert. Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) hatte ihm in der Nachspielzeit einen Strafstoß verweigert, obwohl er klar von BVB- Abwehrrecke Philipp Degen im Strafraum von den Beinen gerissen wurde.

"Das war ein klarer Elfmeter. Wir haben zwei Punkte verschenkt", wetterte er.

Dass die Bayer-Elf nach vier Pflichtspielen ohne Sieg nun psychisch angeschlagen in das erste Gruppenspiel des UEFA-Cups gegen den FC Toulouse geht, weist der Stürmer aber zurück: "Als Mannschaft sind wir enger zusammengerückt, da können wir so etwas viel besser wegstecken."

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