Nachbericht

Rückschlag macht Werder zu schaffen

Von dpa
Samstag, 15.09.2007 | 13:47 Uhr
wiese, werder, dortmund, bremen, borussia
© Getty
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Dortmund - Die Verunsicherung ist groß, das Selbstvertrauen dahin. Ein Rückschlag zur Unzeit macht Werder Bremen vor der Reise nach Madrid mächtig zu schaffen. Mit Blick auf den schweren Auftakt in der Champions League schwant Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs wenig Gutes.

"Wir wissen, dass wir im Moment eine schwierige Phase zu überstehen haben. Wenn wir so gegen Real Madrid auftreten, kriegen wir wieder eine Packung", klagte er nach dem deutlichen 0:3 (0:3) in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Dortmund.

Allofs Sorgen sind nachvollziehbar: Wie schon beim 0:4 vor knapp einem Monat gegen den FC Bayern München präsentierten sich die Bremer in erschreckend schwacher Form.

Der kollektive zehnminütige Tiefschlaf, den die Dortmunder Torschützen Mladen Petric (22./32.) und Diego Klimowicz (29.) vor 79 030 Zuschauern eiskalt zur umjubelten frühen Vorentscheidung nutzten, hinterließ großes Rätselraten.

Bremer Leistungsschwankungen

Anders als in den Vorjahren mit konstant hohem Niveau offenbart das Team von Trainer Thomas Schaaf in dieser Saison beachtliche Leistungsschwankungen.

Diesem Phänomen will Allofs möglichst schnell auf den Grund gehen: "Wir sollten vor dem Real-Spiel nicht über Angst reden, das wäre der falsche Ansatz. Aber wir müssen uns die Frage stellen, wie es sein kann, dass die Mannschaft nach dem Rückstand derartig den Faden verliert."

Stars verletzt oder orientierungslos

Die lange Verletztenliste mit Namen wie Torsten Frings, Tim Borowski, Clemens Fritz und Carlos Alberto taugt nur bedingt als Erklärungsansatz. Schließlich trugen in Dortmund auch verbliebene Leistungsträger wie Naldo und Per Mertesacker zur Orientierungslosigkeit bei.

Den naheliegenden Fragen nach dem wechselhaften Niveau seiner vermeintlichen Spitzenmannschaft begegnetet Schaaf mit dem Hinweis auf übertriebene Medienschelte: "Zu Saisonbeginn war es eine Katastrophe, zwischenzeitlich waren wir im Favoritenkreis und jetzt sind wir wieder auf dem Weg nach unten. Wir sehen das sachlicher, ein Spiel entscheidet nicht über alles."

Zielsetzung bleibt gleich

Und doch stand auch dem Fußball-Lehrer die Enttäuschung über das 0:3 ins Gesicht geschrieben. Alle Hoffnungen, dass es nach der geglückten Champions-League-Qualifikation und zwei Bundesliga-Siegen weiter nach oben geht, entpuppten sich als Wunschdenken.

Die Zielsetzung für diese Saison will Schaaf aber nicht prinzipiell in Frage stellen: "Wir haben einen Weg und das seit Jahren. Und genau auf diesem Weg werden wir weitergehen - ohne ständiges Hüh und Hott."

Dortmund im Freudenrausch

Anders als in Bremen sind die Kritiker in Dortmund vorerst verstummt. Die beste Halbzeit der Borussia seit mehreren Jahren verwandelte das Stadion in ein Tollhaus und weckte Erinnerungen an bessere sportliche Zeiten.

Nach drei Siegen in Serie geriet der schwache Saisonstart mit Niederlagen gegen Duisburg und Schalke in Vergessenheit.

BVB-Trainer Thomas Doll schwärmte: "Wir hatten sensationelle zehn Minuten. Da hat man gesehen, wozu die Mannschaft im Stande ist."

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