Sieben Tipps zum Überleben

Von Stefan Rommel
Freitag, 14.09.2007 | 14:40 Uhr
Klose, Pander, Krstajic, Bayern, Schalke
© Getty
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München - Vom Münchener Olympiastadion ist bekannt, dass viele Gästeteams regelrecht Muffensausen bekamen, wenn sie nur von Weitem die bizarr anmutende Dachkonstruktion mit dem grellsten aller Flutlichtmasten Europas sahen.

Seit 2005 aber ist die schöne Anlage im Zentrum Münchens für den FC Bayern Geschichte. Draußen in Fröttmaning wird seither gespielt, Manager Uli Hoeneß versprach sich alleine vom reinen Umzug schon "blühende Zeiten für den FC Bayern".

Nun ja, zuletzt blühte recht wenig an jenem magischen Ort. Platz vier am Ende der vergangenen Spielzeit, das Abo auf die Königsklasse ist vorerst abgelaufen.

Dafür wollen sich die Bayern nun rächen. War die Allianz Arena letzte Saison nicht unbedingt ein Ort bayerischer Legendenbildung, sah das in den beiden ersten Spielen dieser Saison schon ganz anders aus.

Ein paar nützliche Tipps

Hansa Rostock und Hannover 96 lieferten brav die Punkte ab, glänzten dabei in ihren Rollen als stille Statisten. Sechs Punkte, sechs erzielte Tore, kein Gegentor bisher, nur zwei Torschüsse in 180 Minuten zugelassen. Der arme Oliver Kahn kann einem echt leid tun.

Damit sich Kahn beim Spitzenspiel gegen Schalke vom vielen Rumstehen keinen üblen Schnupfen einfängt, gibt SPOX den Gästen ein paar unverzichtbare Ratschläge an die Hand, wie man den Bayern ordentlich zusetzt und mit ein wenig Fortune sogar ein paar Pünktchen klaut.

 

1. Mut haben!

Hansa und Hannover marschierten schon ins Stadion wie die Lämmer zur Schlachtbank. Geht so nicht! Schließlich ist es nicht mehr das infernale Olympiastadion. Es ist die Hightech-Arena.

Das Spielfeld endet auch in der Allianz Arena für Gästemannschaften nicht zwingend an der Mittellinie. Und der gute Oli Kahn freut sich sicherlich auch über gelegentlichen Besuch in seinem Strafraum.

Und bloß nicht verstecken hinter der Allheil-Formel "in München kann man verlieren"!

 

2. Ordnung ist der halbe Sieg

Der HSV hat vor zwei Wochen vieles richtig gemacht beim Punktgewinn gegen die Bayern. Am richtigsten waren aber die strikte Ordnung und Disziplin, die die Hamburger zu keinem Zeitpunkt des Spiels aufgaben.

Ein Hauch von Squadra Azzurra, instruiert von einem Holländer an der Seite. Mirko Slomka bekommt das auch mit einem deutschen Pass hin.

 

3. Kein Spielfluss

Kommen die Bayern mal ins Laufen, sind sie wahrlich schwer zu stoppen. Auch hier gilt: Weck den Italiener in Dir. Kleine Fouls stören den Fluss und nehmen den Bayern auch den Spaß an der Freud.

Und bevor Uli Hoeneß gleich entsetzt aufschreit: Als kleine Fouls gehen Halten, Trikot zupfen, Bein stellen und scharf angucken durch. Von rüden und verletzenden Attacken ist nicht die Rede.

 

4. Doppel- und Dreifach-Sechs

Fabian Ernst im Zentrum ist gesetzt. Für Mesut Özils offensive Spielweise dürfte kein Platz sein. Dafür umso mehr für Jermaine Jones. Der ist schnell und bissig und kann prima den Raum zustellen.

Bleibt eine Frage: Lewan Kobiaschwili oder Zlatan Bajramovic? Kobiashvili ist der feinere Fußballer, Bajramovic aber defensiv klar stärker. Vorteil Bajramovic. Das Problem könnte sich bei Christian Panders Ausfall erledigen, da dann Kobiaschwili auf die linke Verteidigerposition rückt.

 

5. Mitte dicht!

Gegen Hannover kamen und trafen die Bayern bei allen drei Toren durch die Mitte. Viel Platz + überragende Gegenspieler = Gegentore. An den Bayern-Spielern ist erstmal nicht viel zu ändern, die Variable "Platz" gilt es aber zu überdenken.

Selbst wenn die Bayern doch mit zwei Stürmern und damit einem Mittelfeldspieler weniger antreten können, ist im entscheidenden Sektor immer noch ganz schön viel los.

Schalke sollte den Münchenern zudem oft und gerne die Außenbahnen anbieten, im Raum vor den Sechzehnerecken muss aber Schluss sein. Bei Flanken in den Strafraum sollten die Gäste mit Marcelo Bordon und Heiko Westermann trotz eines Miro Klose die Lufthoheit haben.

Und noch was: Ze Roberto ist der Schlüssel zur schnellen Spieleröffnung der Bayern. Ivan Rakitic ist hier eindeutig in der Pflicht.

 

6. Die Sache mit Ribery

Manndeckung ist unmöglich, dafür bewegt sich der Franzose viel zu viel, holt sich Bälle in der eigenen Hälfte, spielt links, rechts, zentral. Außerdem funktioniert Manndeckung nur bei Mannschaften von Otto Rehhagel.

Deshalb ein Trainer-Lieblingsspruch: Die Defensive beginnt beim vordersten Angreifer. Kevin Kuranyi arbeitet so gut nach hinten, dass er Ribery wohl öfter mal über den Weg laufen wird. Danach ist das Mittelfeld zuständig (siehe Punkte 4 und 5).

 

7. Plan B

Falls das alles nicht hilft, sieht die Alternative so aus: Aus einer Chance ein Tor machen und auf einen überragenden Manuel Neuer hoffen. Fußball kann so einfach sein.

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