Probleme bei Hansa und Energie

Notstand im Osten

Von Daniel Börlein
Samstag, 15.09.2007 | 22:48 Uhr
Sander, Petrik
© Getty
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München - Energie Cottbus steht auf einem Abstiegsplatz. Nicht wirklich eine Hammer-Meldung, egal ob nun nach Spieltag eins, 18 oder 32.  

Denn mal ehrlich, irgendwie sucht man die Lausitzer beim Blick auf die Tabelle doch automatisch erst Mal unten. So richtig stören würde dies auch jetzt niemanden, doch Klubs wie Bielefeld, Duisburg oder Frankfurt machen Energie-Coach Petrik Sander das (Trainer-)Leben unnötig schwer.

Wäre alles "normal" gelaufen, dann wäre mindestens einer dieser Klubs ähnlich schwach wie der FC Energie in die Saison gestartet, und um Middendorp, Bommer oder Funkel wäre schnell eine Trainerdiskussion entbrannt. Und Sander hätte seine Ruhe.

Rückendeckung bleibt aus 

So muss nun also der 46-Jährige als heißester Kandidat auf die erste Entlassung der Spielzeit herhalten. Auch, weil von Seiten des Vereins um Präsident Ulrich Lepsch die nötige Rückendeckung ausbleibt. Die Szene, als Sander nach Schlusspfiff alleine, fast verloren, auf dem Rasen des Gottlieb-Daimler-Stadions stand, ist sinnbildlich.

Sein Kollege Armin Veh findet eine Trainerdiskussion in Cottbus zurecht absurd, was der VfB-Coach den anwesenden Journalisten auch deutlich zu verstehen gab. Sander habe schließlich mit einer No-Name-Truppe den Aufstieg und anschließend auch noch den Klassenerhalt geschafft.

Dass eine ähnliche starke Saison wie im Vorjahr kaum zu wiederholen ist, sollten alle, vor allem aber die Herren aus der Energie-Führungsriege wissen. Schließlich ließen eben jene Herren Top-Spieler wie Radu, Munteanu und McKenna ziehen.

Nüchtern, sachlich - realistisch 

Sicher, ein Klub wie Energie Cottbus ist stets auch auf Einnahmen aus Transfererlösen angewiesen. Doch mit dem Rumänen-Duo die Lebensversicherung des Vorjahres, und mit McKenna den Kopf der Mannschaft ziehen zu lassen und dann zu glauben, es ginge schon irgendwie, ist blauäugig.

Auch Sander hat sicherlich seine Fehler gemacht und ist dafür verantwortlich, dass sein Team nicht annähernd so kompakt wirkt, wie man es von einer Cottbuser Mannschaft erwartet.

Doch der Coach ist einer der wenigen, der die Situation nüchtern, sachlich und vor allem realistisch einschätzt: "Es ist nichts Abnormales, dass wir in der Tabelle unten stehen", sagt Sander - und hat damit schlichtweg recht.

Studer degradiert 

Dass Hansa Rostock als einziges Team der Liga noch schlechter als Cottbus dasteht, ist ebenfalls nicht die Riesenüberraschung.

Klar, die branchenüblichen Fragen muss sich auch Trainer Frank Pagelsdorf gefallen lassen. Dennoch scheint der 49-Jährige weitaus fester im Sattel zu sitzen, als Sander - was durchaus überrascht.

Schließlich ist Pagelsdorf mittlerweile der starke und vor allem alleinverantwortliche Mann im sportlichen Bereich. Kurz vor dem Saisonstart wurde Sportdirektor Stefan Studer noch flugs degradiert, weil er es verpasste, geeignete Neuzugänge an die Ostsee zu lotsten. Neuzugänge holte Pagelsdorf dann zwar noch einige. Als geeignet erwiesen sie sich bislang noch nicht.

So schippert die Hansa-Kogge derzeit am Tabellenende umher und hofft, wie auch der Ostrivale aus Cottbus, schnellstmöglich auf Kurs zu kommen. Klappt's damit nicht, wird immer wieder festzuhalten sein: Energie Cottbus und Hansa Rostock stehen auf einem Abstiegsplatz. Eine richtige Hammer-Meldung wird es weiterhin nicht sein. Auch nicht nach Spieltag 34.

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