Nachbericht

Ein perfektes Paar auf Rekordjagd

Von Daniel Börlein
Sonntag, 23.09.2007 | 23:53 Uhr
Klose, Toni, Bayern
© Getty
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München - Irgendwie wünscht man sich das ja für sein Privatleben: Man kennt da jemanden, den man ganz toll findet. Es läuft gut und man findet tatsächlich den Weg zueinander. Und kaum ist man vereint, stellt sich heraus, dass alles passt. Man ist ein perfektes Paar.

In der Bundesliga gibt es derzeit eine ähnliche Geschichte und die geht so: Die Bayern fanden vor der Saison Luca Toni und Miroslav Klose ganz toll. Es lief gut und der Rekordmeister konnte beide nach München lotsen. Und nun, kaum sind die beiden vereint, stellt sich heraus, dass alles passt. Klose und Toni sind ein perfektes Paar.

Beim 4:1-Erfolg in Karlsruhe wurde dies einmal mehr deutlich. Nach fünf Minuten brachte Toni die Bayern in Führung, eine Viertelstunde später legte Klose das 2:0 nach. Für beide gab es im Anschluss Lob von allen Seiten.

"Toni ist ein Phänomen"

"Der Unterschied war schlichtweg, dass die Bayern ihre Chancen genutzt haben", sagte KSC-Keeper Markus Miller. "Die Chancen, die sie hatten, haben sie genutzt. Das ist Klose, das ist Toni", stellte Premiere-Experte Stefan Effenberg heraus.

"Luca Toni ist ein Phänomen. Wie er den Ball annimmt und über den Torhüter hebt, ist ganz große Klasse. Und Klose hat einfach einen Torriecher", sagte Coach Ottmar Hitzfeld.

An zwölf von 16 Toren beteiligt

Die Aussagen der Beteiligten lassen sich auch mit Fakten untermauern: Klose hat in fünf Spielen fünfmal getroffen, zudem zwei Vorlagen geliefert. Toni hat bislang bei drei Treffern assistiert und viermal selbst eingenetzt. Dreimal war es das wichtige 1:0.

Neun Tore geschossen, an zwölf der 16 Bayern-Tore direkt beteiligt. Klose und Toni schicken sich an, zum erfolgreichsten Duo der jüngeren Bundesliga-Geschichte zu werden.

Das treffsicherste Doppel der letzten 20 Jahre heißt Ailton/Ivan Klasnic. In der Saison 2003/2004 brachten es die beiden Werder-Angreifer auf insgesamt 41 Treffer, wobei allein Ailton die Kugel 28 Mal im gegnerischen Gehäuse versenkte.

Toni als "Wandspieler"

In ihrer Art, Fußball zu spielen, unterscheiden sich Klose und Toni allerdings doch deutlich von Ailton und Klasnic, ergänzen sich aber dennoch nahezu perfekt.

Toni gibt den Rammbock in der Sturmmitte und wird als so genannter "Wandspieler" immer wieder gesucht, um den Ball per Brust oder Kopf abzulegen. Kaum ist das geschehen, geht es für den Italiener auf direktem Weg in den Strafraum. Und dort angekommen, ist er, vor allen in Luftduellen, kaum in den Griff zu bekommen.

Klose hingegen spielt um seinen Sturmpartner "herum", geht weite Wege, sucht immer wieder Dribblings sowie Eins-gegen-eins-Situationen und reißt somit Lücken für seine Mitspieler. Das einzige Manko, das sowohl Klose als auch Toni bislang offenbarten, ist ihre Verletzungsanfälligkeit.

Müller und Hoeneß halten Rekord

Kriegt man in München auch das noch in den Griff, sollte ein Platz in den Top-Five der erfolgreichsten Sturm-Duos der letzten 20 Jahre durchaus drin sein.

Neben Bremens Ailton/Klasnic gilt es, sich an Klose/Klasnic (40 Treffer in der Saison 2005/2006 für Werder Bremen), Leverkusens Kirsten/Sergio (39; 1996/97), Stuttgarts Bobic/Elber (36; 1996/97) und Bayerns Elber/Pizarro (36; 2002/03) messen zu lassen.

Dass gar der Rekord von Uli Hoeneß und Gerd Müller, dem erfolgreichsten Doppel aller Zeiten, in Gefahr ist, scheint derzeit noch utopisch. Die beiden Münchner trafen in den Spielzeiten 1971/72 und 1972/73 je 53 Mal. Wenn es Klose und Toni doch packen sollten, wäre Manager Hoeneß sicher nicht sauer, sondern fände es einfach nur toll.

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