Hans Schäfer: Effzeh-Legende und 1954er-Weltmeister tot

Hans Schäfer im Alter von 90 Jahren gestorben

SID
Dienstag, 07.11.2017 | 13:42 Uhr
Hans Schäfer war Teil des "Wunders von Bern" und wurde 1954 Weltmeister
© getty
Advertisement
Primera Division
Sa20:45
Atletico - Real: Wer siegt im Derbi madrileño?
Indian Super League
Kerala -
Kalkutta
Ligue 1
Lille -
St. Etienne
Ligue 1
Amiens -
Monaco
Championship
Preston -
Bolton
Primera División
Girona -
Real Sociedad
J1 League
Kobe -
Hiroshima
Primera División
Getafe -
Alaves
Premier League
Arsenal -
Tottenham
Premiership
Ross County -
Celtic
Premier League
Liverpool -
Southampton
Championship
Reading -
Wolverhampton
Primera División
Leganes -
Barcelona
Ligue 1
PSG -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Lazio
Premier League
Man United -
Newcastle
Primera División
Sevilla -
Celta Vigo
Championship
Fulham -
Derby County
Ligue 1
Dijon -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Rennes
Ligue 1
Toulouse -
Metz
Premier League
Leicester -
Man City (DELAYED)
Eredivisie
Breda -
Ajax
Primera División
Atletico Madrid -
Real Madrid
Serie A
Neapel -
AC Mailand
Premier League
West Bromwich -
Chelsea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Everton (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Malaga -
La Coruna
Serie A
Crotone -
Genua
Super Liga
Ivanjica -
Partizan
Championship
Leeds -
Middlesbrough
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Lokomotiva Zagreb
Ligue 1
Caen -
Nizza
Serie A
Benevento -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Juventus
Serie A
SPAL -
Florenz
Serie A
FC Turin -
Chievo Verona
Serie A
Udinese -
Cagliari
Primera División
Espanyol -
Valencia
Premier League
Zenit -
Tosno
Ligue 1
Lyon -
Montpellier
Premier League
Watford -
West Ham
First Division A
Brügge -
Waasland-Beveren
Superliga
Bröndby -
Nordsjaelland
Primera División
Las Palmas -
Levante
Serie A
Flamengo -
Corinthians
Primera División
Bilbao -
Villarreal
Serie A
Inter Mailand -
Atalanta
Ligue 1
Bordeaux -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Racing
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone

Hans Schäfer, Fußball-Weltmeister von 1954 und Legende des 1. FC Köln, ist am Dienstagmorgen im Alter von 90 Jahren gestorben. Schäfer sei im Beisein seiner Ehefrau Isis, seiner Töchter Stefanie und Regine 19 Tage nach Vollendung seines 90. Lebensjahres verstorben, schrieb die Bild. Letzter noch lebender Spieler aus der Weltmeister-Elf von 1954 ist damit der Lauterer Horst Eckel (85).

"Von allen großen Spielerpersönlichkeiten des 1. FC Köln ist Hans Schäfer mit dem Wunder von Bern der Größte", sagte Ex-Nationaltorhüter und FC-Vizepräsident Toni Schumacher: "Die FC-Familie verliert mit ihm einen Kölner Giganten, der Vorbild für unzählige Fußballer war."

Toni Schumacher: Schäfer "bester Linksaußen der Welt"

Der damals beste Linksaußen der Welt sei ein Wilder auf dem Platz, "wer sich nicht einsetzte, der bekam seinen Ehrgeiz zu spüren. Das verbindet uns beide über die Generationen hinweg" so Schumacher: "Stolz war ich stets darauf, wenn er sagte: 'Toni, wir beide hätten gut zusammen in eine Mannschaft gepasst." Präsident Werner Spinner ergänzte: "Wir verlieren eine der größten Persönlichkeiten, die der 1. FC Köln je hervorgebracht hat. Als Weltmeister und größte Ikone dieses Klubs ist Hans Schäfer unsterblich."

Schäfer wurde 1927 im Kölner Stadtteil Zollstock geboren, beim dortigen Klub DJK Rheinland begann er mit dem Fußballspielen. Später wechselte er zum FC und war über fast zwei Jahrzehnte die prägenden Figur im Spiel der Kölner. Schäfer steht sinnbildlich für Meistertitel und eine der erfolgreichsten Epochen der Klubgeschichte, auf die auch heute noch viele Fans sehnsüchtig zurückblicken. Zurzeit ist der Geißbock-Klub abgeschlagen Tabellenletzter der Bundesliga.

Leistungsträger der Weltmeister von 1954

Beim ersten deutschen WM-Triumph 1954 in Bern gegen Ungarn (3:2) gehörte Schäfer zu den Leistungsträgern der Mannschaft um Kapitän Fritz Walter des damaligen Bundestrainers Sepp Herberger.

Am 19. Oktober hatte Schäfer seinen 90. Geburtstag gefeiert und dabei wie in den letzten Jahrzehnten mit "seinem" FC mitgefiebert, der an jenem Tag in der Europa League in Weißrussland bei BATE Borissow antreten musste.

Der 1. FC Köln hatte einen besonderen Platz im Herzen von "de Knoll", wie er in Köln genannt wurde. Doch nicht nur für den ersten Bundesliga-Meister sorgte Schäfer für Furore. Wohl jeder Fußballkenner erinnert sich noch an die Radio-Reportage von Herbert Zimmermann und an "Bozsik, den rechten Läufer der Ungarn", der, es war im WM-Finale 1954, den Ball an einen gewissen Schäfer verlor. Wenig später "müsste Rahn schießen" - der Rest ist ein stolzes Kapitel deutscher Sportgeschichte. Deutschland holte damals im Finale von Bern den ersten von heute vier WM-Titeln.

"Es war einfach eine großartige Leistung einer großartigen Mannschaft, die dabei auch viel Glück gehabt hat", sagte Schäfer einmal im Gespräch mit der Zeit zu diesem Spiel: "Ich distanziere mich übrigens auch vom Begriff Helden. Ich weiß nicht, was unser Sieg mit Heldentum zu tun hat. Helden sind für mich Jungs, die an die Front gehen, kämpfen und sich eventuell auch noch erschießen lassen müssen, um das Vaterland zu retten. Aber es ist doch keine Heldenschaft, wenn ich ein Spiel gewinne. Und sei es eine Weltmeisterschaft."

Schäfer: Der Effzeh war immer seine große Liebe

Natürlich war Schäfer stets stolz auf die Mannschaft, die das "Wunder von Bern" 1954 vollbrachte. Die Geschichte der WM könnte er noch 1000-mal erzählen, meinte Schäfer einmal, und es werde garantiert nie langweilig.

Seine große Liebe war immer FC, auch in den letzten Jahren sah man ihn häufig auf der Tribüne des RheinEnergie-Stadions. Seine gesamte Profikarriere verbrachte er in Köln, dort lebte er bis zum Schluss. Schäfer genoss Legendenstatus.

Als Schäfer 1965 'tschüss' sagte, hatte er 16 Jahre ununterbrochen Spitzenfußball geboten - ohne nennenswerte Einbrüche, ohne Skandale. Eine Galionsfigur des deutschen und Kölner Fußballs.

Hans Schäfer: Leistungsdaten im Überblick

WettbewerbSpieleToreVorlagen
OL West (bis 62/63)102630
1. Bundesliga392010
Dt. Meisterschaft31110
DFB-Pokal861
Pokal der Landesmeister510

Länderspiele von Hans Schäfer

Hans Schäfer gab am 9.11.1952 im Alter von 25 Jahren sein Debüt gegen die Schweiz in der Nationalmannschaft. In seinem ersten Spiel schoss er direkt zwei Tore. Insgesamt war zehn Jahre lang in der Nationalmannschaft aktiv und dabei 16 Mal Kapitän.

WettbewerbSpieleToreVorlagen
Freundschaftsspiele2170
Welmeisterschaft1574
WM-Qualifikation110
Olympische Spiele100

Hans Schäfer: Diese Titel hat er gewonnen

Der offensive Mittelfeldspieler gewann 1954 den Weltmeistertitel, wurde mit dem 1. FC Köln 1962 und 1964 Meister und 1963 zum deutschen Fußballer des Jahres gewählt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung