Krug: "Es werden nur negative Dinge gesehen"

SID
Hellmut Krug hält den Videobeweis für völlig überzogen
© getty

Der frühere Schiedsrichter Hellmut Krug, beim DFB "Chef-Instruktor" der Referees und Projektleiter Video, hält die Kritik am Videobeweis für völlig überzogen.

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"Für mich ist es unbegreiflich, wie negativ die Diskussion geführt wird", sagte Krug im Sport1-Doppelpass: "Es werden nur die negativen Dinge gesehen."

Vom Confed Cup in Russland hätten die Fans laut Krug ebenso wie vom Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München "nur die negativen Aktionen" im Kopf. Dabei war die Szene in Dortmund, die für Aufsehen gesorgt hatte, "vollkommen richtig" bewertet worden, stellte Krug klar.

Diskussionen waren aufgekommen, weil das ZDF keine Bilder vom abseitsverdächtigen 1:1 der Bayern aus dem Video-Kontrollzentrum der DFL in Köln übermittelt bekommen hatte. Die Entscheidung stellte sich später als richtig heraus, obwohl Video-Assistent Tobias Stieler durch eine technische Panne in der ersten Halbzeit die kalibrierten Abseitslinien nicht zur Verfügung standen.

Krug erklärte am Sonntag allerdings auch, dass "wir keine 100-prozentige Gerechtigkeit haben werden, weil wir gar nicht alle Szenen überprüfen". Angesichts der langen Vorlaufzeit bis zur Einführung des Videobeweises sieht Krug die Schiedsrichter und deren (Video-)Assistenten aber gut vorbereitet.

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