Stoiber über zunehmende Kommerzialsierung

SID
Dienstag, 30.05.2017 | 13:35 Uhr
Edmund Stoiber verteidigt die zunehmende Kommerzialisierung
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County

Bayern Münchens Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber hat die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball verteidigt. "Der Fußball hat sich von einem Arbeitersport zu einem gesellschaftlichen Ereignis verändert", sagte der frühere bayerische Ministerpräsident in der ARD-Talkshow "Hart aber fair" am Montagabend.

Der 75-Jährige rechtfertigte zudem die Installation von Mini-Kameras an den überdimensionalen Biergläsern der Bayern-Spieler nach dem letzten Saisonspiel des FCB vor anderthalb Wochen gegen den SC Freiburg bei den Meisterfeierlichkeiten im Stadion. Die Bierduschen der Bayern-Stars konnten so aus einem besonderen Blickwinkel den Fans zugänglich gemacht werden.

Die Bayern müssten schließlich ihr eigenes TV-Tagesprogramm für 290.000 Kunden produzieren, erklärte Stoiber den viel diskutierten Einsatz der GoPro-Kameras. Seiner Meinung nach wollen die Leute solche Bilder sehen.

Zudem müsse der deutsche Rekordmeister weltweit 400 Millionen Anhänger zufriedenstellen. Das seien Fakten, an denen im Fußball keiner mehr vorbeikäme. "Und das wird nicht mehr zurückgedreht", sagte Stoiber, der hinzufügte: "Die Menschen entscheiden - und die wollen Spitzenfußball mit Real Madrid und Juventus Turin sehen."

Gehaltsgefüge bei Bayern und Bremen

Werder Bremens früherer Manager Willi Lemke beklagte unterdessen das Ungleichgewicht in der Bundesliga und forderte die Bayern auf, etwas von ihrem Reichtum an die Liga-Konkurrenz abzugeben. "Es ist gut für die Bayern, wenn die anderen nachrüsten können", argumentierte der 70-Jährige. Nur durch stärkere Konkurrenz könne sich der Meister noch steigern.

Der nach wie vor gut informierte Lemke plauderte in der Diskussion auch beiläufig das angebliche Gehaltsgefüge bei den Bayern und seinen Bremern aus. Demnach zahlt Werder laut Lemke seinen Profis 40 Millionen Euro im Jahr, die Bayern hingegen 240 Millionen per annum.

Stoiber entgegnete, Bayern habe es international mit Real Madrid, dem FC Barcelona oder dem FC Chelsea zu tun: "Wie willst du gegen diesen Spitzenfußball mithalten, wenn du dich nicht selber entwickelst?" Der Politprofi sieht die Bayern international sogar im Nachteil: "Wenn der Tabellenletzte in England mehr bekommt als der FC Bayern, kann der Wettbewerb auf Dauer nicht funktionieren. Dagegen muss international vorgegangen werden."

Der FC Bayern München im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung