Donnerstag, 16.02.2017

WM 2018: Russische Hooligans kündigen Gewalt an

"Festival der Gewalt"

Russische Hooligans haben angekündigt, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 im eigenen Land in ein "Festival der Gewalt" zu verwandeln.

Diese und weitere ähnliche Stimmen gewaltbereiter Menschen aus dem größten Land der Erde wurden am Donnerstagabend in der TV-Dokumentation "Russia's Hooligan Army" beim britischen Sender BBC ausgestrahlt.

"Jeder von unserer Bewegung freut sich auf die WM in Russland. Man muss nicht reisen, um Spaß zu haben", sagte ein Russe vor dem WM-Stadion von Rostow: "Unsere Gegner sind natürlich die Engländer, weil sie die Urväter der Hooligan-Bewegung sind."

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Auch ein führendes Mitglied der Bewegung "Orel Butchers", die in Verbindung mit den Gewaltexzessen zwischen russischen und englischen Hooligans bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich steht, erklärte: "Es ist zu 100 Prozent garantiert, dass Angriffe gegen englische Anhänger organisiert werden."

Stunden vor der Ausstrahlung der Dokumentation hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino bei einem Auftritt in Katar noch erklärt, er sei "nicht besorgt über Ärger und Gewalt im Land". Russland sei ein "gastfreundliches Land, das den Fußball feiert", so der Schweizer weiter.

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