Donnerstag, 24.11.2016

Schweizer Anwälte wollen Transfergesetz zum Schutz Minderjähriger anfechten

Schweizer Anwälte gegen Transfergesetz

Die FIFA muss sich möglicherweise wegen seines eigenen Transfergesetzes zum Schutz minderjähriger Fußballer vor Gericht verantworten. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Schweizer Rechtsanwaltskanzlei, die die Interessen eines namentlich nicht genannten 17 Jahre alten afrikanischen Fußballers vertritt.

Die Anwälte wollen die Rechtsmäßigkeit des Transfergesetzes vor einem Gericht in Zürich anfechten, heißt es in einem Statement, das AFP vorliegt.

"Eigentlich soll das FIFA-Gesetz junge Spieler schützen, tatsächlich ist es aber diskriminierend für Spieler aus Entwicklungsländern", schrieb die Kanzlei. Die FIFA selbst teilte auf AFP-Anfrage mit, von diesem konkreten Fall keine Kenntnis zu haben.

Der betroffene 17 Jahre alte Spieler habe bereits mehrere Länderspiele für sein ebenfalls nicht genanntes Heimatland absolviert und hätte auch schon Anfragen von europäischen Klubs erhalten. Aufgrund der FIFA-Regularien sei dem Spieler jedoch eine "möglicherweise einzigartige Möglichkeit" genommen worden, schrieb die Kanzlei.

Laut Artikel 19 der FIFA-Regularien sind internationale Transfers minderjähriger Spieler ausdrücklich verboten. Nur in wenigen Ausnahmefällen sind derartige Wechsel rechtens.

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