FIFA droht Klage wegen schlechter Arbeitsbedingungen in Katar

Niederländische Gewerkschaft droht FIFA

SID
Montag, 10.10.2016 | 20:09 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Der FIFA droht im Zusammenhang mit der WM-Endrunde 2022 in Katar neuer Ärger. Die niederländische Gewerkschaft FNV Bondgenoten hat damit gedroht, die FIFA wegen Verstößen gegen das Menschenrecht auf den WM-Baustellen zu verklagen

Stellvertretend für einen Gastarbeiter aus Bangladesch schickte die Gewerkschaft der FIFA am Montag die Androhung einer Klage zu. Der Weltverband habe drei Wochen Zeit zu reagieren, andernfalls werde beim Amtsgericht am FIFA-Sitz in Zürich die Klage eingereicht, teilte die FNV in Utrecht mit.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte der Fifa bereits Ende März vorgeworfen, beim Aufbau der Infrastruktur für die WM würden in dem Golfstaat tausende Arbeitsmigranten ausgebeutet und sogar von Zwangsarbeit gesprochen.

Die Gastarbeiter müssten nach wie vor oft für wenig Geld oder unbezahlt "Sklavenarbeit" leisten, erklärte der Generalsekretär der Gewerkschaft, Ruud Baars und fügte hinzu: "Tausende sehr armer Arbeiter etwa aus Bangladesch, Indien und Nepal arbeiten sich im wahrsten Sinne des Wortes fast zu Tode, um das Fußballfest zustande zu bringen."

Die FIFA sei als Organisator der WM für die Zustände mitverantwortlich. Trotz der Zusage des Weltverbandes, sich für Menschenrechte in Katar einzusetzen, habe sich an der Ausbeutung der Arbeiter kaum etwas geändert.

Alle Fußball-News

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung