Mediziner kritisiert Anti-Doping-Kampf-Reform

SID
Freitag, 14.10.2016 | 19:39 Uhr
Michel D'Hooghe kritisiert die Anti-Doping-Kampf-Reform
Advertisement
League Two
Coventry -
Exeter
Friendlies
Portugal -
Tunesien
Friendlies
Argentinien -
Haiti
Friendlies
England -
Nigeria
Friendlies
Island -
Norwegen
Friendlies
Brasilien -
Kroatien
Friendlies
Norwegen -
Panama
Friendlies
England -
Costa Rica
Friendlies
Portugal -
Algerien
Friendlies
Island -
Ghana
Friendlies
Schweiz -
Japan
Friendlies
Dänemark -
Mexiko
Friendlies
Österreich -
Brasilien

Der Vorsitzende der Medizinischen Kommission der FIFA, Michel D'Hooghe, hat sich kritisch gegenüber der Anti-Doping-Kampf-Reform des Olympic Summit geäußert und monierte besonders die starke Rolle des Internationalen Sportgerichtshof CAS.

"Ich bin kein Jurist, aber wenn man direkt vor den CAS ziehen kann, welche Möglichkeiten der Berufung gibt es dann noch?", sagte der Belgier im Rahmen des FIFA-Council am Freitag.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) damit beauftragt, eine Organisation unter ihrem Dach zu gründen, die für alle Kontrollen zuständig ist, um unabhängiger von den Weltverbänden zu werden.

Die ersten Sanktionen würden außerdem nicht mehr in den Händen der Verbände liegen, sondern beim CAS.

"Wir bei der FIFA haben eine sehr zuverlässige Infrastruktur. Unser Anti-Doping-Programm umfasst mehr als 30.000 Kontrollen im Jahr. Deshalb haben wir vor, unser Programm auch in Zukunft weiterzuführen", sagte D'Hooghe, der seit 1988 Mitglied des Exekutivkomitees im Weltverband ist: "Wir respektieren die Vorschläge der WADA und des IOC, aber sie betreffen kleinere Verbände, die nicht unsere Möglichkeiten haben."

Alle Infos zum Fußball in der Übersicht

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung