Fokussierung der Sportwelt laut Boris Becker zu stark auf den Fußball

Boris Becker kritisiert: "Es läuft zu viel Fußball"

SID
Dienstag, 23.08.2016 | 22:52 Uhr
Für Boris Becker wird zu viel Fußball im Fernsehen gezeigt
Advertisement
WTA Championship Women Single
Live
WTA Finals Singapur: Tag 1
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 2
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker beklagt die Fokussierung der Sportwelt auf den Fußball. "Man sollte auch anderen Sportarten den Raum geben, die es verdienen. Olympia hat das gezeigt. Es läuft meines Erachtens zu viel Fußball", sagte der Trainer des Tennis-Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) bei seiner Auszeichnung zur "Lichtgestalt des Jahres" durch den Express in Köln.

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro standen für den 48-Jährigen nicht die Sportler im Vordergrund. "Die Toilette im Dorf ging vielleicht jeden zweiten Tag. Das Wasser in der Dusche kam aus der Wand. Das Essen in der Mensa - erst war man begeistert, aber nach drei Tagen kann man es nicht mehr sehen", sagte Becker, 1992 Olympiasieger im Doppel mit Michael Stich. "Es geht um die Sportler, vielleicht sollte man das bei den nächsten Spielen mal berücksichtigen. Es geht nicht um die Sponsoren, es geht um die Sportler."

Vorherige Preisträger waren die deutsche Fußball-Nationalmannschaft (2014) und der ehemalige Box-Weltmeister Witali Klitschko (2015).

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung