Van Praag will zurück zur Basis

SID
Montag, 02.03.2015 | 20:42 Uhr
Michael van Praag plant zahlreiche Reformen für die FIFA
© getty
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Der niederländische Herausforderer Michael van Praag (67) plant für den Fall seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten zahlreiche Reformen im Fußball-Weltverband.

"Die FIFA muss zur Basis zurückkehren", sagte van Praag, der am Montag sein Wahlprogramm unter dem Motto "Fußball ist für alle" präsentierte. Der niederländische Verband KNVB unterstützt die Kampagne seines Vorsitzenden mit 394.538 Euro.

Van Praag, der Amtsinhaber Joseph S. Blatter ablösen will, setzt etwa auf mehr Transparenz bei der FIFA. So soll bei einem Wahlerfolg der hochbrisante Garcia-Report so schnell wie möglich veröffentlicht werden. Auch sollen alle Beschlüsse öffentlich besprochen werden.

Zudem will er die FIFA dezentralisieren: "Ich bin für vier bis sechs regionale FIFA-Botschaften. Jeder Kontinent hat das Recht auf mindestens ein Zentrum, das Erfahrung und Know-how verbreitet."

"Für Einführung eines Videoschiedsrichters"

Beim Thema Videobeweis vertritt van Praag eine klare Meinung. "Ich bin für die Einführung eines Videoschiedsrichters, wo immer es möglich ist", sagte er: "Es kann doch nicht sein, dass die Zuschauer auf der Tribüne mit Smartphones über eine Wiederholung umstrittener Szenen verfügen, aber die Schiedsrichter nicht."

Wie Mitbewerber Luis Figo (Portugal) plädiert auch van Praag für eine Aufstockung der WM-Endrunden. Von 2026 an solle das Teilnehmerfeld von 32 auf 40 Mannschaften erweitert werden, Gastgeber und Titelverteidiger wären automatisch qualifiziert. Van Praags Pläne sehen zudem eine internationale Trainer- sowie Schiedsrichter-Akademie vor.

Chancengleichheit für Frauen-Referees

Chancengleichheit für Frauen in den Vorständen hat für den ehemaligen KNVB-Schiedsrichter ebenfalls Priorität. Er wolle gegen Diskriminierung im Trainerbereich und im Management vorgehen.

Van Praag ist einer von drei Konkurrenten gegen Blatter. Neben van Praag und Blatter stellen sich der frühere Weltfußballer Figo und Prinz Ali bin Al Hussein (Jordanien) zur Wahl am 29. Mai in Zürich.

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