Fanforscher Pilz zu Ausschreitungen in Köln

"In den Stadien ist mir wenig bange"

SID
Montag, 27.10.2014 | 11:11 Uhr
Gunter A. Pilz sieht die Stadien in Deutschlang als sicheren Ort
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Die gewaltsame Demonstration selbsternannter Fußball-Hooligans am Sonntag in Köln ist für Fanforscher Gunter A. Pilz kein Problem des Sports. "In den Stadien ist mir wenig bange, außerhalb muss man wachsam sein", sagte Fanforscher Gunter A. Pilz dem "SID" am Montag.

Die Gefahr einer "Hooligan-Renaissance" im Fußball sieht er noch nicht.

Bei Ausschreitungen von 4500 Demonstranten hatte es in der Kölner Innenstadt schwere Zusammenstöße mit der Polizei gegeben, dabei wurden 44 Ordnungshüter verletzt. 17 Personen wurden vorübergehend festgenommen.

Bei einem Marsch durch die Kölner Innenstadt kam es zu Flaschenwürfen gegen Polizisten und Journalisten sowie zum Einsatz von Pyrotechnik. Die Beamten setzten zwei Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcke ein, das bestätigte ein Polizeisprecher dem SID.

Männlichkeit, Aggressivität oder Sexismus

Das Problem scheint allerdings in erster Linie ein gesellschaftliches zu sein - auch wenn die Auswirkungen auch in den Stadien zu bemerken sind. "Alt-Hooligans haben sich schon vor zwei Jahren mit Nazis zusammengeschlossen, um im Stadion linke Fans zu vertreiben", sagt Pilz.

Den Krawallmachern geht es darum, gegenüber der Ultra-Kultur alte Werte aufleben zu lassen, Männlichkeit, Aggressivität oder Sexismus.

Die Bundesliga im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung