Zwanziger: "Keine Weltregierung"

SID
Samstag, 22.03.2014 | 22:41 Uhr
Theo Zwanziger stand von 2004 bis 2012 an der Sptize des DFB
© getty
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat die FIFA in seiner Funktion als Mitglied des Exekutiv-Komitees erneut in Schutz genommen.

Auf Kritik am Vorgehen des Fußball-Weltverbands angesichts der Arbeitsbedingungen im Vorfeld der WM 2022 in Katar sagte Zwanziger im Deutschlandfunk: "Wir werden das tun, was in unserer Macht steht." Die FIFA sei aber keine "Weltregierung". Bei den Bauarbeiten in dem Emirat am Persischen Golf sind in den vergangenen Jahren mehrere Hundert Arbeiter ums Leben gekommen.

Zudem nahm der 68-Jährige die deutsche Wirtschaft in die Pflicht: "Da sind große deutsche Unternehmen vor Ort. Da muss ich doch sagen dürfen: Ich erwarte auch, dass die ihrer Verantwortung nachkommen." Es sei aber "Fakt, dass es dort zu Arbeitsbedingungen gekommen ist, die wir nicht akzeptieren".

Zu den neuen Bestechungsvorwürfen gegen den ehemaligen Vize-Präsidenten Jack Warner sprach Zwanziger von einem "starken Selbstreinigungsprozess" der FIFA in den letzten zwei Jahren.

Im Fall Warner sei "das Problem eigentlich schon gelöst. Er ist aus der FIFA-Exekutive ausgeschlossen worden." Die britische Zeitung "Telegraph" hatte über Zahlungen des Katarers Mohamed Bin-Hammam an Jack Warner aus Trinidad und Tobago im Zusammenhang mit der WM-Vergabe an Katar im Dezember 2010 berichtet.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung