Sonntag, 02.03.2014

FIFA entscheidet: Kein Videobeweis

Dreifachbestrafung bleibt bestehen

Der Fußball-Weltverband FIFA setzt weiterhin nicht auf den Videobeweis und hält an der sogenannten Dreifachbestrafung fest. Auch künftig wird bei Spielen als Hilfe für die Schiedsrichter nur die Torlinientechnologie zum Einsatz kommen.

Die FIFA setzt weiterhin auf die Torlinientechnik
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Die FIFA setzt weiterhin auf die Torlinientechnik

Dies wurde nach der jährlichen Hauptsitzung des International Football Association Board (IFAB) in Zürich bekannt gegeben.

Beim Thema Dreifachbestrafung wird es ebenfalls keine Änderungen geben. Die "Regelhüter" bleiben dabei, dass nach einer per Foul verhinderten klaren Torchance im Strafraum zwingend auch eine Rote Karte gezeigt werden muss. Die Folgen sind ein Elfmeter, ein Platzverweis und eine Spielsperre.

Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hatte die Mehrfachbestrafung zuletzt als eine "der größten Ungerechtigkeiten des Regelwerks" bezeichnet. "Damit können auch große Spiele kaputt gemacht werden", sagte der 63-Jährige.

Charakter des Spiels soll bleiben

Gegen de Videobeweis hatte sich FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke (53) schon vor der IFAB-Tagung ausgesprochen. Dafür müsse eine Begegnung über einen längeren Zeitraum unterbrochen werden. "Aber wir dürfen nicht den Charakter des Spiels verändern", sagte der Franzose Anfang Februar. Bei der WM 2014 in Brasilien wird die Torlinientechnologie verwendet werden.

Erlaubt sein wird künftig das Tragen von Schleier oder Turban auf dem Platz. "Es wurde entschieden, dass Spielerinnen eine Kopfbedeckung tragen dürfen", sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke. Dies gelte auch für Männer. Im vergangenen Jahr hatte der kanadische Fußballverband CSA einen entsprechenden Antrag gestellt, da Anhänger der Sikh-Religion in der Provinz Quebec mit Turban spielen wollten. Damals hatte die FIFA eine Ausnahmegenehmigung ausgestellt.

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