Mittwoch, 26.03.2014

UEFA prüft Financial Fair Play

76 Vereine unter Beobachtung

76 Fußball-Vereine müssen offenbar noch vor dem Financial-Fair Play-System der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zittern. "Es gibt 76 Klubs, die überwacht werden", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino am Mittwoch in Astana.

Gianni Infantino, Michel Platini und Pedro Pinto (v.l.n.r.) bilden die Spitze der UEFA
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Gianni Infantino, Michel Platini und Pedro Pinto (v.l.n.r.) bilden die Spitze der UEFA

"Die Untersuchungskammer muss sich da genau anschauen, was formell genau geprüft wird, oder nicht." Das würde noch bis Ende April andauern", so Infantino.

Wenn die UEFA in der Folge einschreiten müsste, würde das durch die entsprechende Kammer "bis Mitte Juni oder später" erfolgen, sagte Infantino: "Da wo es Anwälte gibt, gibt es Arbeit."

Definitiv "reinen Tisch" gebe es vor der Auslosung der Klubwettbewerbe für die Saison 2014/15. "Da wissen wir, wer spielt und wer nicht", sagte Infantino, der erneut betonte, das Finanz-Kontrollsystem sei nicht dafür da, Klubs auszuschließen, sondern um "dafür zu sorgen, dass sie sich an die Vorschriften halten".

Kein Klub aus der Bundesliga dabei

Aus der Bundesliga dürfte kein Verein betroffen sein, die Verantwortlichen der Klub betonten zuletzt immer wieder, dass in Deutschland im Vergleich vorbildlich gewirtschaftet werde.

"Die Bundesliga erfüllt zu 100 Prozent die Bedingungen, aber das ist nicht überall so in Europa. Deshalb heißt es ja auch Fair Play, und das muss zwingend hergestellt werden.

Wir müssen zu einer gewissen Rationalität und Vernunft im Fußball zurückkehren", hatte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gesagt.


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