Sonntag, 27.10.2013

Sportbetrug/Doping

LSB-Chefs für "eingehende Prüfung"

Die Präsidenten der 16 Landessportbünde (LSB) haben sich für eine "eingehende Prüfung" eines möglichen Straftatbestands Sportbetrug durch den Gesetzgeber ausgesprochen.

Die Landessportbünde verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegen Doping
© getty
Die Landessportbünde verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegen Doping
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com

"Die Konferenz der Landessportbünde vertritt in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des DOSB eine Null-Toleranz-Politik gegen Doping", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme nach der LSB-Konferenz in Hamburg.

Der Antrag des Landes Baden-Württemberg zur Einführung einer Strafnorm "Dopingbetrug im Berufssport" sei dabei ein substanzieller Diskussionsbeitrag. Die Behandlung von Dopingfällen nach den bisherigen Grundsätzen und Regeln des Sportrechts müsse jedoch uneingeschränkt erhalten bleiben. Zudem gaben die Landessportbünde bekannt, dass sie ihren Beitrag zur Finanzierung der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) auf 100.000 Euro pro Jahr vervierfachen.

Ein deutsches Anti-Doping-Gesetz ist weiterhin umstritten. Selbst eine vom Bundesinnenministerium (BMI) einberufene Strafrechts-Expertenrunde hatte sich zuletzt über ein mögliche Verschärfung der Rechtslage uneins gezeigt.

Das könnte Sie auch interessieren
Mitterlehner gilt als fußballbegeisterter Politiker

Mitterlehner erhält Fußball-Geschenk zum Abschied

Trotz einem Verlust von 369 Millionen Dollar sieht Gianni Infantino keine finanziellen Probleme bei der FIFA

Infantino bezeichnet FIFA-Finanzen als "extrem stabil"

Der Bau der DFB-Akademie verzögert sich

DFB-Akademie: Keine Einigung im Streit um Rennbahn - Bau steht auf der Kippe


Diskutieren Drucken Startseite

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.