Fussball

Rauball: Niersbach ideal als UEFA-Präsident

SID
Wolfgang Niersbach (l.) stellt sich als Michel-Platini-Nachfolger bei der UEFA zur Wahl
© getty

Liga-Boss Reinhard Rauball schlägt vor, dass sich DFB-Chef Wolfgang Niersbach (62) im Jahr 2015 um das Amt als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bewirbt, sollte der jetzige Amtsinhaber Michel Platini (57) zum Nachfolger von FIFA-Chef Joseph S. Blatter (77) aufsteigen.

"Wolfgang Niersbach wäre der ideale Mann, und es wäre eine Lösung, die exzellent ist. Es wäre ihm zu gönnen", sagte der 66 Jahre alte Jurist im "SID"-Interview des Monats.

Niersbach wäre der erste Deutsche an der Spitze des europäischen Fußball-Dachverbandes. Als UEFA-Chef wäre der jetzige DFB-Boss auch automatisch als einer der FIFA-Vize-Präsidenten Mitglied im Exekutivkomitee des Weltverbandes.

Niersbach sehe allerdings im Augenblick seine Hauptaufgabe als DFB-Präsident und wolle diese nicht vernachlässigen, so Rauball. "Man muss gucken, was man ihm zumuten darf und was man ihm zumuten muss", sagte der Präsident von Borussia Dortmund.

Volle Rückendeckung

Niersbach ist seit dem UEFA-Kongress Ende Mai 2013 in London Mitglied im Exekutivkomitee der UEFA. Der ehemalige DFB-Generalsekretär und -Mediendirektor sei "aus verschiedenen Gründen prädestiniert, internationale Aufgaben wahrzunehmen", betonte Rauball, "das Exko der UEFA ist der erste Schritt für seine ideale Position. Es gibt noch einen weiteren Schritt, den er dort gehen kann. Das hängt noch von anderen Faktoren ab. Da hätte er auch volle Rückendeckung von uns, und er besitzt in jedem Fall die nötige Qualifikation." Zuletzt hatte auch "Kaiser" Franz Beckenbauer Niersbach als UEFA-Präsident ins Gespräch gebracht.

Zurzeit ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB) durch Ex-Präsident Theo Zwanziger (68) im Exko der FIFA vertreten, dieser scheidet aber 2015 aus diesem Gremium aus. Rauball selbst hat keine Ambitionen auf einen FIFA-Exko-Posten.

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