Platini: Keine Möglichkeit für Sommer-WM 2022

SID
Mittwoch, 20.03.2013 | 21:40 Uhr
Michel Platini kann sich nicht vorstellen, dass die WM 2022 im Sommer stattfindet
© getty
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UEFA-Präsident Michel Platini sieht keine Möglichkeit, die Fußball-WM 2022 im Sommer in Katar auszutragen. "Im Sommer, bei 50 Grad, kann man in Katar unmöglich Fußball spielen", sagte der Chef der UEFA im Interview mit dem Fachmagazin "Kicker".

Der 57-Jährige, der eine Verlegung in den Winter favorisiert, hatte bei der Entscheidung für das Emirat am Persischen Golf im Dezember 2010 für Katar gestimmt.

Die Kritik von FIFA-Boss Joseph S. Blatter an der paneuropäischen EM-Endrunde 2020 in 13 europäischen Staaten, die dieser vor Wochenfrist im kicker-Interview geäußert hatte, wies der einstige französische Weltstar zurück: "Der Name Europameisterschaft passt besser denn je, da die EURO zum ersten Mal in ganz Europa stattfinden wird."

Gutes Verhältnis zu Blatter

Platini skizzierte auch sein Verhältnis zum Schweizer Präsidenten des Weltverbandes: "Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander, auch wenn wir uns natürlich nicht immer in allen Dingen einig sind. Für mich zählen einzig das Wohl und die Entwicklung des Fußballs in Europa und auf der ganzen Welt."

Zur EURO 2020 könne er nur sagen, "dass intensive Gespräche zwischen allen Akteuren stattfanden und sich am Ende 52 der 53 Verbandspräsidenten mit Begeisterung für das neue, von vielen als innovativ und visionär erachtete Konzept der ersten gemeinsamen EURO ausgesprochen haben".

Platini wehrt sich gegen Vorwürfe

Platini wehrt sich zudem gegen Vorwürfe, die UEFA blockiere die Reformen der FIFA: "Es ist lächerlich, den europäischen Verbänden Konservatismus vorzuwerfen, da sie selbst diesen Reformprozess wollten und zudem noch zahlreiche zusätzliche Reformvorschläge gemacht haben. Diese betreffen zum Beispiel den Ausschluss wegen Korruption vorbestrafter Kandidaten von FIFA-Wahlen oder die verbesserte Kontrolle und Transparenz der Zahlungsflüsse."

Das seien sehr konkrete Reformvorschläge, und man werde sehen, ob diese, sowie die anderen, "wie zum Beispiel die Integritätsprüfung, die Altersgrenze für alle und die Begrenzung der Amtsdauer des Präsidenten", die vorbehaltlos unterstützt würden, dem FIFA-Kongress in Mauritius auch unterbreitet und effektiv in Kraft treten werden, so Platini.

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