Aufkommende Kritik am Manager

Schalke-Boss Tönnies verteidigt Heldt

SID
Mittwoch, 23.01.2013 | 11:46 Uhr
Schalkes Manager Horst Heldt muss sich aufkommender Kritik erwehren
© Getty
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Aufsichtsratschef Clemens Tönnies von Schalke 04 hat Sportvorstand Horst Heldt gegen aufkommende Kritik verteidigt: "Eine Diskussion um ihn lasse ich gar nicht aufkommen."

"Horst Heldt ist ein super Fußball-Fachmann. Er hat einen sauberen Charakter", sagte Tönnies bei einer Fan-Aktion der "Sport Bild" und ergänzte: "Ich kann an keiner Personalentscheidung von Horst einen massiven Kritikpunkt anbringen."

"Auf Schalke sollten wir künftig nicht alles von der Meisterschaft abhängig machen. Die Frage ist: Warum ist Schalke nicht nachhaltig erfolgreich? Mein Fazit: Weil wir immer wieder zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind", erklärte Tönnies.

Auch die Ungeduld der Fans, die schnell in Pfiffen gegen die eigenen Spieler ausartet, kritisierte der Schalker Macher: "Beispiel Joel Matip. Er spielt einen Fehlpass, gleich wird angefangen zu pfeifen. Der Junge ist sensibel. Er ist aus der eigenen Jugend. Und dann machen wir ihn kaputt. So zerstören wir auf Schalke unser eigenes Kapital! Wir müssen aber eine Familie sein."

Kritik an Transfers

Dabei machte der Aufsichtsratschef eine deutliche Ansage in Richtung der Schalker Anhänger: "Wer nicht mit ganzem Herzen auf Schalke ist, der soll abmarschieren."

Heldt war unter anderem wegen der Transfers von Chinedu Obasi, Ciprian Marica oder Tranquillo Barnetta in die Kritik geraten. Auch dass er im Sommer keinen starken Torhüter verpflichtet hatte, war ihm angekreidet worden. Zudem stieß die Beförderung des U17-Trainers Jens Keller, den er aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten kennt, zum Chefcoach auf Skepsis.

Den Trainerwechsel von Huub Stevens zu Keller kurz vor Weihnachten hält Tönnies weiter für richtig. "Jens Keller ist ein junger, moderner Trainer, der eine hohe Akzeptanz bei den Spielern genießt", sagte der Schalke-Boss.

Vergleich mit Slomka

Kellers Beförderung verglich er mit der von Mirko Slomka 2006. Als der damalige Manager Andreas Müller nach der Trennung von Ralf Rangnick dessen Assistenten als Nachfolger vorschlug, "habe ich gesagt: 'Bist du verrückt geworden? Der sieht zwar aus wie George Clooney, aber das wird nichts.' Aber es hat hingehauen. Mirko hat super Arbeit gemacht."

Unter Slomka wurde Schalke 2007 Vizemeister und zog 2008 ins Viertelfinale der Champions League ein, dennoch wurde er im April 2008 gefeuert.

Durch die konstanten Ergebnisse der Schalker in den vergangenen Jahren sieht Tönnies den BVB auch nicht im Vorteil: "Der BVB war jahrelang im Tal der Tränen, finanzschwach, kurz vorm Abstieg. Da hat man in Dortmund zu Schalke hochgeschaut. Heute sind sie dank guter Arbeit in den vergangenen Jahren sportlich vorn, grundsätzlich sind wir jedoch auf Augenhöhe."

Der FC Schalke 04 im Steckbrief

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