Blatter hat genug von Rassismus-Diskussion

SID
Mittwoch, 23.11.2011 | 14:21 Uhr
FIFA-Präsident Joseph Blatter hat muss in letzter Zeit vermehrt Kritik über sich ergehen lassen
© Getty
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FIFA-Präsident Joseph S. Blatter will sich nicht länger für seine Rassismus-Äußerungen rechtfertigen: "Ich kann nur sagen, dass diese Sache für mich abgeschlossen ist."

"Ich habe mich entschuldigt. Mehr kann ich nicht tun", sagte der trotzig wirkende 75-Jährige auf einer Pressekonferenz in Kuala Lumpur am Mittwoch.

Der Chef des Fußball-Weltverbandes, der sich anlässlich des Exekutivkomitee-Meetings des Asiatischen Verbandes AFC in Malaysia aufhält, reagierte auf Nachfragen angespannt. Immer wieder schweifte sein Blick durch den Raum, zudem stieß er ein Mikrofon um. "Für Rassismus gibt es keine Toleranz. In mir gibt es keinen Rassismus, und dieses Thema ist für mich endgültig erledigt", sagte Blatter.

"Kommentare haben mein Gewissen getroffen"

Der Schweizer gab an, dass ihn die harsche Kritik an seinen Aussagen betroffen gemacht habe. "Als FIFA-Präsident überrascht mich nichts mehr, aber diese Kommentare haben mich sehr verletzt, weil sie mein Gewissen getroffen haben", sagte der Schweizer.

Er erneute sein Bedauern über die durch ihn ausgelösten Irritationen und stellte entschieden klar: "Ich bin so interpretiert worden, und ich habe mich entschuldigt." Bereits vorige Woche hatte er zugegeben, eine "unglückliche Wortwahl" getroffen zu haben.

Beckham: Aussagen "entsetzlich"

Blatter hatte im Interview beim arabischen Sender "Al-Dschasira Rassismus" im Fußball verharmlost.

Falls sich doch rassistische Vorfälle auf dem Spielfeld ereigneten, könnten diese durch ein Händeschütteln nach Abpfiff beigelegt werden. Daraufhin forderten seine Kritiker den Rückzug des seit 1998 amtierenden FIFA-Präsidenten, den dieser aber ausschloss.

Kritik gab es vor allem von englischer Seite. Superstar David Beckham hatte die Aussagen des Weltverbandschefs als "entsetzlich" bezeichnet. Neil Warnock, Teammanager des englischen Erstligisten Queens Park Rangers, forderte indirekt einen Boykott aller schwarzen Spieler in internationalen Spielen, um den Schweizer zum Rücktritt zu zwingen.

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