Blazer schweigt, Warner versteckt E-Mail

SID
Montag, 06.06.2011 | 13:52 Uhr
CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer möchte nichts zu den Korruptionsvorwürfen sagen
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Im Korruptionsskandal der FIFA wird auch fünf Tage nach der Wiederwahl von Präsident Joseph S. Blatter getarnt. CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer hat sich einen Maulkorb auferlegt.

Chuck Blazer schweigt, Jack Warner versteckt eine brisante E-Mail: Im Korruptionsskandal des Fußball-Weltverbandes FIFA wird auch fünf Tage nach der Wiederwahl von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter weiter getarnt und getäuscht. Warner erklärte am Sonntag in Trinidad, die Mails würden privat bleiben.

Das wegen Manipulationsvorwürfen suspendierte Mitglied des Exekutivkomitees hatte zuvor angekündigt, den Mailverkehr mit FIFA-Boss Blatter öffentlich zu machen. Nun begründete Warner seinen Rückzug mit juristischen Ratschlägen aus dem In- und Ausland. Er selbst sei unschuldig - natürlich.

Der Chef des Kontinentalverbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) hatte rund um den 61. FIFA-Kongress verkündet, dass er einen Fußball-Tsunami lostreten werde. Doch Warner fiel einmal mehr um. Bereits vor der Wiederwahl Blatters hatte Warner für Kopfschütteln gesorgt. Zunächst forderte der ehemalige Geschichtslehrer von den Mitgliedern der Karibischen Fußball-Union CFU, sich gegen Blatter zu stellen. Einen Tag vor der Wahl riet Warner seinen Delegierten, doch für den Schweizer zu stimmen.

Derweil läuft das Ermittlungsverfahren der FIFA-Ethikkommission gegen Warner und Mohamed Bin Hammam, der als eigentlicher Gegenkandidat von Blatter bei der Präsidentenwahl seinen Rückzug erklärt hatte, weiter. Warner und Bin Hammam wird vorgeworfen, Mitglieder der CFU mit 28.000 Euro bestochen zu haben. Warner und Bin Hammam weisen die Vorwürfe vehement zurück. Die beiden bisherigen Exekutivmitglieder bleiben vorerst suspendiert.

Blazer verpasst sich Maulkorb

Einen Maulkorb hat sich auch CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer aus den USA verpasst. Blazer hatte den jüngsten FIFA-Skandal ins Rollen gebracht, indem er Warner und den Katarer Bin Hammam bei der FIFA wegen der mutmaßlichen Bestechungszahlungen angeschwärzt hatte. "Ich werde mich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern", sagte Blazer am Montag kurz und knapp.

Unterdessen forderte der frühere FIFA-Funktionär Guido Tognoni, dass in Zukunft die Amtszeit des Präsidenten beschränkt werden müsse. "Ich wäre absolut dafür und hatte gehofft, dass endlich eine Beschränkung auf zwei oder drei Amtszeiten kommt. Das wäre ein echter Fortschritt gewesen. Wenn der Präsident der USA nach acht Jahren abtreten muss, wäre es sicher auch zumutbar, dass der FIFA-Präsident nach acht oder zwölf Jahren diesen Schritt macht", sagte Tognoni dem Internetportal swissinfo.ch.

Tognoni: "Es braucht Fachkräfte"

Dass Blatter im Kampf gegen die Korruption einen "Rat der Weisen" mit einem Vorsitzenden Henry Kissinger gründen will, sieht Tognoni, der dem Weltverband 19 Jahre in verschiedenen Funktionen diente, eher kritisch. "Als Mitglieder kursieren die Namen von Berühmtheiten wie Henry Kissinger, der ja nicht unbedingt als Nachwuchshoffnung für Korruptionsbekämpfung bezeichnet werden kann. Lieber wären mir aber aktive, erfahrene Korruptions-Experten vom Kaliber eines Dick Marty oder Mark Pieth. Es braucht Fachkräfte, die den guten FIFA-Ruf verteidigen müssen, nicht dekorative Namen", sagte Tognoni.

Tognoni unterstrich allerdings mit einer persönlichen Aussage auch, wie leicht man von einem Präsidentschaftskandidaten wie Bin Hammam überzeugt werden kann, für ihn zu stimmen. "Er hat mir vor acht Jahren eine gute Stelle in Katar angeboten, sodass ich dort ein paar schöne Jahre verbringen konnte. Aus diesem Grund hätte ich für Bin Hammam gestimmt", sagte Tognoni.

Alles zum internationalen Fußball

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung