Blazer schweigt, Warner versteckt E-Mail

SID
Montag, 06.06.2011 | 13:52 Uhr
CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer möchte nichts zu den Korruptionsvorwürfen sagen
© Getty
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United -
Huddersfield
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Im Korruptionsskandal der FIFA wird auch fünf Tage nach der Wiederwahl von Präsident Joseph S. Blatter getarnt. CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer hat sich einen Maulkorb auferlegt.

Chuck Blazer schweigt, Jack Warner versteckt eine brisante E-Mail: Im Korruptionsskandal des Fußball-Weltverbandes FIFA wird auch fünf Tage nach der Wiederwahl von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter weiter getarnt und getäuscht. Warner erklärte am Sonntag in Trinidad, die Mails würden privat bleiben.

Das wegen Manipulationsvorwürfen suspendierte Mitglied des Exekutivkomitees hatte zuvor angekündigt, den Mailverkehr mit FIFA-Boss Blatter öffentlich zu machen. Nun begründete Warner seinen Rückzug mit juristischen Ratschlägen aus dem In- und Ausland. Er selbst sei unschuldig - natürlich.

Der Chef des Kontinentalverbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) hatte rund um den 61. FIFA-Kongress verkündet, dass er einen Fußball-Tsunami lostreten werde. Doch Warner fiel einmal mehr um. Bereits vor der Wiederwahl Blatters hatte Warner für Kopfschütteln gesorgt. Zunächst forderte der ehemalige Geschichtslehrer von den Mitgliedern der Karibischen Fußball-Union CFU, sich gegen Blatter zu stellen. Einen Tag vor der Wahl riet Warner seinen Delegierten, doch für den Schweizer zu stimmen.

Derweil läuft das Ermittlungsverfahren der FIFA-Ethikkommission gegen Warner und Mohamed Bin Hammam, der als eigentlicher Gegenkandidat von Blatter bei der Präsidentenwahl seinen Rückzug erklärt hatte, weiter. Warner und Bin Hammam wird vorgeworfen, Mitglieder der CFU mit 28.000 Euro bestochen zu haben. Warner und Bin Hammam weisen die Vorwürfe vehement zurück. Die beiden bisherigen Exekutivmitglieder bleiben vorerst suspendiert.

Blazer verpasst sich Maulkorb

Einen Maulkorb hat sich auch CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer aus den USA verpasst. Blazer hatte den jüngsten FIFA-Skandal ins Rollen gebracht, indem er Warner und den Katarer Bin Hammam bei der FIFA wegen der mutmaßlichen Bestechungszahlungen angeschwärzt hatte. "Ich werde mich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern", sagte Blazer am Montag kurz und knapp.

Unterdessen forderte der frühere FIFA-Funktionär Guido Tognoni, dass in Zukunft die Amtszeit des Präsidenten beschränkt werden müsse. "Ich wäre absolut dafür und hatte gehofft, dass endlich eine Beschränkung auf zwei oder drei Amtszeiten kommt. Das wäre ein echter Fortschritt gewesen. Wenn der Präsident der USA nach acht Jahren abtreten muss, wäre es sicher auch zumutbar, dass der FIFA-Präsident nach acht oder zwölf Jahren diesen Schritt macht", sagte Tognoni dem Internetportal swissinfo.ch.

Tognoni: "Es braucht Fachkräfte"

Dass Blatter im Kampf gegen die Korruption einen "Rat der Weisen" mit einem Vorsitzenden Henry Kissinger gründen will, sieht Tognoni, der dem Weltverband 19 Jahre in verschiedenen Funktionen diente, eher kritisch. "Als Mitglieder kursieren die Namen von Berühmtheiten wie Henry Kissinger, der ja nicht unbedingt als Nachwuchshoffnung für Korruptionsbekämpfung bezeichnet werden kann. Lieber wären mir aber aktive, erfahrene Korruptions-Experten vom Kaliber eines Dick Marty oder Mark Pieth. Es braucht Fachkräfte, die den guten FIFA-Ruf verteidigen müssen, nicht dekorative Namen", sagte Tognoni.

Tognoni unterstrich allerdings mit einer persönlichen Aussage auch, wie leicht man von einem Präsidentschaftskandidaten wie Bin Hammam überzeugt werden kann, für ihn zu stimmen. "Er hat mir vor acht Jahren eine gute Stelle in Katar angeboten, sodass ich dort ein paar schöne Jahre verbringen konnte. Aus diesem Grund hätte ich für Bin Hammam gestimmt", sagte Tognoni.

Alles zum internationalen Fußball

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung