Absprache zwischen Katar und Spanien?

FIFA-Mitglied: WM-Deals nicht auszuschließen

SID
Montag, 29.11.2010 | 12:19 Uhr
Mohamed Bin Hammam (M.) spricht offen über mögliche Absprachen zwischen Bewerbungsländern
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

FIFA-Exekutiv-Mitglied Mohamed Bin Hammam schließt einen Deal der Bewerbungsländer um die WM-Turniere 2018 und 2022 nicht aus. "Ich sehe das nicht als Problem", so der Katarer.

FIFA-Exekutiv-Mitglied Mohamed Bin Hammam aus Katar hält einen Deal von Bewerberländern der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 durchaus für möglich.

Angeblich soll es Absprachen zwischen ihm und dem spanischen FIFA-Vize-Präsidenten Angel Maria Villar Llona geben; Spanien kandidiert zusammen mit Portugal für die WM 2018, Katar für die Endrunde 2022.

"Wenn es einen Deal gibt zwischen mir und Angel Maria aus Spanien oder anderen Beteiligten des Exekutivkomitees - dann sehe ich das nicht als Problem. Vielleicht sehen sie das aus europäischer Perspektive als Problem", sagte Bin Hammam, Chef der asiatischen Konföderation, in der ARD-Sportschau am Sonntag und im WDR-Hintergrundmagazin "sport inside" am Montag.

Die Sunday Times hatte im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen gegen Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees unter Bezug auf den ehemaligen FIFA-Generalsekretär Michael Zen-Ruffinen (Schweiz) von einer angeblichen Allianz zwischen Spanien und Katar berichtet, mit der sich Katar bereits sieben Stimmen der Delegierten gesichert habe.

"Schuld ist das System"

Bin Hammam: "Glauben sie mir, ich weiß nicht, wie die auf sieben Stimmen kommen. Ich widerspreche allem. Aber wenn da etwas ist, dann beschweren sie sich nicht bei Katar oder Spanien. Schuld ist das System, dass zwei Weltmeisterschaften am gleichen Tag entschieden werden."

Das FIFA-Exko, die "Regierung" des Weltfußballs mit Franz Beckenbauer als Mitglied, vergibt am kommenden Donnerstag (2. Dezember) in Zürich die WM-Endrunden 2018 und 2022.

Nach den Sperren von Amos Adamu (Nigeria) und Reynald Temarii (Tahiti) sind derzeit noch 22 Exekutiv-Mitglieder stimmberechtigt.

Für die WM in acht Jahren kandidieren England, Russland sowie die Doppelbewerber Belgien/Niederlande und Spanien/Portugal. Bewerbungen für 2022 liegen aus den USA, von Australien, Japan, Katar und Südkorea vor.

Beckenbauer kritisiert doppelte WM-Vergabe

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung