DFB-Trainerin Neid sieht Trio als Titelanwärter

SID
Montag, 09.08.2010 | 13:50 Uhr
Silvia Neid trainiert die DFB-Frauen seit 2005
© Getty
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Nationaltrainerin Silvia Neid erwartet einen Dreikampf um den Titel in der Frauen-Bundesliga. Für die 46-Jährige sind Potsdam, Duisburg und Frankfurt die Favoriten.

Nach Meinung von Nationaltrainerin Silvia Neid machen Titelverteidiger Turbine Potsdam, DFB-Pokalsieger FCR Duisburg und der 1. FFC Frankfurt das Meisterschaftsrennen in der anstehenden Saison der Frauen-Bundesliga unter sich aus.

"Ich denke, dass diese drei um den Titel spielen", sagte Neid im "kicker". Die Frauen-Eliteliga startet am kommenden Sonntag in die Saison 2010/2011 und endet wegen der WM 2011 in Deutschland (26. Juni bis 17. Juli) bereits im März.

Großes Lob erntete der siebenmalige deutsche Meister aus Frankfurt, der laut Neid in Schwedens Nationalspielerin Jessica Landström den spektakulärsten Transfer gelandet hat.

"Schätze Frankfurt sehr stark ein"

"Das ist eine Weltklassespielerin, sie wird den Frankfurterinnen in der Offensive unheimlich weiterhelfen. Ich schätze Frankfurt sehr stark ein", erklärte die 46-Jährige. Die Hessinnen hatten neben Landström auch Nationalspielerin Melanie Behringer (Bayern München) verpflichtet.

Äußerst positiv bewertet Neid, die das DFB-Team zu den Titeln bei der WM 2007 und der EM 2009 geführt hat, das Engagment der Männer-Bundesligisten im Frauenfußball.

Der ersten Frauen-Liga gehören in der neuen Runde Bayern München, der VfL Wolfsburg, der Hamburger SV sowie Bayer Leverkusen an.

"Der Trainerjob ist sehr anstrengend"

"Ich finde gut, dass da schon Strukturen vorhanden sind. Die kann man übernehmen, somit läuft vieles sehr professionell ab, sei es bei den Trainings- oder Rehamöglichkeiten."

Es sei schön, dass die Männervereine auch Interesse am Frauenfußball zeigten, meinte Neid weiter.

An eine Verlängerung ihres 2013 auslaufenden Vertrages denkt die Ex-Nationalspielerin noch nicht, da der Fokus zunächst auf der Heim-WM im Sommer nächsten Jahres liegt.

Neid: "Fakt ist aber auch, dass dieser Job anstrengend ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit 65 oder 70 Jahren noch auf der Trainerbank sitze."

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