Sonntag, 06.06.2010

Fußball

Blatter lehnt technische Hilfsmittel ab

Joseph S. Blatter hat sich erneut gegen die Technisierung im Fußball ausgesprochen. "Wir möchten uns die Emotionen bewahren", rechtfertigte der FIFA-Präsident seine Entscheidung.

Sepp Blatter ist seit 1998 Präsident der FIFA
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Sepp Blatter ist seit 1998 Präsident der FIFA

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat sich bei einer Pressekonferenz am Sonntag erneut gegen den Einsatz von technischen Hilfsmitteln im Fußball ausgesprochen.

"Wir wollen nicht, dass die Technik Einzug hält. Wir möchten uns die Emotionen bewahren, vielleicht noch ein bisschen mehr als Emotionen: Leidenschaft", sagte der Schweizer bei einem gemeinsamen Auftritt mit Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma in Pretoria.

Anfang des Jahres hatte das International Board der FIFA die Einführung von technischen Hilfsmitteln wie dem Chip im Ball abgelehnt. Stattdessen wird das Experiment mit zwei Torrichtern vom Weltverband fortgeführt.

Blatter: "In einem Fußballspiel gibt es keine sozialen Unterschiede. Jeder ist gleich, und jeder im Stadion und vor dem Fernseher ist ein Experte. Kommt Technologie auf dem Feld zum Einsatz, dann braucht man keine Experten mehr."

FIFA mit Gewinn - Südafrika braucht Zuschüsse

WM-Stadien: Sky-Walk und afrikanische Erde
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
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94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
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Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
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Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
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Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
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Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
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Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
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Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
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Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
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Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
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Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
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Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
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Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
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Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
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