Fußball

Klaus Schlappner feiert 70. Geburtstag

SID
Freitag, 21.05.2010 | 14:02 Uhr
Klaus Schlappner feiert Ü-69-Party
© sid
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Trainer-Original und Weltenbummler Klaus Schlappner wird 70. Zur sogenannten "Ü-69-Party" werden nationale und internationale Gäste im Alter von drei bis 85 Jahren erwartet.

Der Reisende zwischen den Welten nimmt sich am Samstag Zeit für die Familie. Trainer-Original Klaus Schlappner feiert seinen 70. Geburtstag. "Es wird eine Ü-69-Party", sagt Schlappi in Bezug auf sein Alter und die Anzahl der Gäste: "Von Chinas Generalkonsul in Frankfurt bis zu den Familienangehörigen im Alter von drei bis 85 ist alles dabei."

An seinem runden Geburtstag lässt Schlappner den Fußball mal ausnahmsweise ruhen - fast. "Für diejenigen, die das Endspiel der Champions League verfolgen wollen, wird in einem Nebenraum ein Fernseher aufgestellt", sagt Schlappner.

Schlappner selbst ist als Berater von Chinas Fußball-Verband weiter aktiv. Erst zwei Tage vor seinem Geburtstag kam der frühere Erstliga-Coach von Darmstadt 98 (1979) und Waldhof Mannheim (1983 bis 1987) von einem Besuch der Expo zurück.

"Die Arbeit macht mir weiter viel Spaß. Zuletzt habe ich unter anderem Kontakte zwischen China und Bayer Leverkusen geknüpft", erklärt Schlappner, der zwischen 1992 und 1995 als Chinas Nationaltrainer tätig war.

Weltenbummler Schlappner

Schlappner ist ein Weltenbummler. 2006 wurde er vom damaligen deutschen Nationalen Olympischen Komitee (NOK) im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik zur Förderung von Sportbeziehungen mit Ländern der Dritten Welt eingesetzt.

In diesem Zusammenhang war er auch als Ausbilder von Kinder- und Jugendtrainern in der Mongolei aktiv. In China bekam er vor zwei Jahren die Ehrenprofessorenwürde an der Sporthochschule in Shijiazhuang verliehen.

Kultstatus in Deutschland errang der gelernte Elektromeister aber als Trainer der Waldhof Buben. Sein Markenzeichen war der Pepita-Hut und seine markigen Sprüche im Kurpfälzer Dialekt.

Boateng-Foul brutal und unverschämt

Auch heute nimmt der zweifache Großvater kein Blatt vor den Mund. Das Foul von Kevin-Prince Boateng an Deutschlands Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack bezeichnet Schlappner als "brutal und unverschämt". Er sei ausgeflippt, als er gesehen habe, dass es dafür nur die Gelbe Karte gegeben habe.

Der deutschen Mannschaft prophezeit Schlappner eine schwere WM in Südafrika: "Ohne Ballack fehlt ein Leader, den ein Team unbedingt braucht. Die Mannschaft wird es sehr schwer haben - und zwar von dem ersten Spiel gegen Australien an."

Dass die WM-Endrunde nach Südafrika vergeben wurde, bewertet Schlappner allen Bedenken zum Trotz als positiv. "Fußball ist eine Weltsprache und der Sport hat eine verbindende Kraft. Er ist ein Träger von Freundschaft", sagt Schlappner. Das sind die Werte, die dem Weltenbummler wichtig sind.

Michael Ballack reist aus Sizilien ab

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