Kampf um 2016: Türken fordern Platini heraus

SID
Freitag, 28.05.2010 | 08:43 Uhr
UEFA-Präsident Michel Platini hofft für die EM 2016 auf den Zuschlag für Frankreich
© Getty
Advertisement
Premier League Darts
Do22.02.
Berlin Calling! Wer rockt die Premiere in der Hauptstadt?
DAZN World Freestyle Masters
Do22.02.
DAZN lässt die besten Freestyler um die WM kämpfen
League One
Blackburn -
Bury
Serie A
Lazio -
Hellas Verona
Primera División
Getafe -
Celta Vigo
Ligue 1
Troyes -
Dijon
Primera División
Leganes -
Real Madrid
Championship
Derby County -
Leeds
World Freestyle Masters
DAZN World Freestyle Masters
Indian Super League
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Serie A
Cagliari -
Neapel
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkisch)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Defensor -
Gremio
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkisch)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Ligue 1
Nizza -
Lille
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nott´m Fortest -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Brom (Delayed)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Premier League
Brighton -
Arsenal
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Primera División
Valencia -
Real Betis

Beim Kampf um die EM-Gastgeberrolle 2016 gilt die deutsche Rückendeckung für Favorit Frankreich als sicher. Heute (13 Uhr im LIVESTREAM) wird UEFA-Präsident Michel Platini im Espace Hippomene von Genf verkünden, ob sein Heimatland, die Türkei oder Italien die Fußball-Europameisterschaft in sechs Jahren austragen darf.

Weil Frankreich im August 2007 seine Kandidatur als Mitkonkurrent Deutschlands im Ringen um die Frauenfußball-WM 2011 zurückgezogen hatte, wurde damals im Gegenzug eine deutsche Unterstützung der französischen EM-Bewerbung für 2016 vereinbart.

Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), gehört zu jenen 13 Mitgliedern im Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA), die nach jeweils 30-minütigen Präsentationen der drei Kandidaten (zunächst die Türkei, dann Italien, dann Frankreich) am Freitagvormittag abstimmen dürfen.

Platini: "Frankreich Favorit meines Herzens"

Platini, UEFA-Vize-Präsident Senes Erzik (Türkei) und Exekutivkomitee-Mitglied Giancarlo Abete (Italien) haben als persönlich Involvierte kein Stimmrecht.

So wundert es nicht, dass Frankreichs einstiger Weltklasse-Spielmacher Platini aus seinem Herzen keine Mördergrube macht: "Ich bin Franzose. Ich würde mich schämen, wenn Frankreich nicht der Favorit meines Herzens wäre."

In zwei Abstimmungsrunden wird der EM-Gastgeber gekürt. Sollte die Grande Nation, die 1,73 Milliarden Euro in die zwölf Stadien investieren will, den Zuschlag erhalten, wäre es nach 1960 und 1984 die dritte EURO-Endrunde, die in Frankreich stattfinden würde.

Türkei setzt auf Eurasien-Spiele

Als schärfster Widersacher gilt die Türkei, die 1,057 Milliarden Euro in neun EM-Arenen investieren möchte. "Es wäre die erste EM-Endrunde in Eurasien und die erste EURO in einem Land, in dem mehr Muslime als Christen leben", sagte der türkische EM-Bewerbungs-Chef Orhan Gorbon.

Das Land des viermaligen Weltmeisters Italien will 744 Millionen Euro in die Finanzierung der zwölf Arenen stecken. "Unsere Chancen sind eher gering", äußerte der italienische Liga-Chef Maurizio Beretta skeptisch.

Das Exekutivkomitee der UEFA, die "Regierung" des europäischen Fußballs, steht vor einer richtungweisenden Entscheidung.

Italien ist Außenseiter

Die Vergabe der EM 2012 an Polen und die Ukraine hat der UEFA im Nachhinein große Kopfschmerzen bereitet, weil vor allem die ehemalige Sowjetrepublik Ukraine dem Anforderungskatalog nur überaus mühsam und zeitlich stark verzögert nachgekommen ist.

Mit Frankreich würde die UEFA auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen, ein Votum für die ambitionierte türkische Bewerbung wäre risikoreicher. Italien, das schon bei der letzten EM-Vergabe gescheitert war, gilt als Außenseiter. Schon im Vorfeld der Entscheidung gab es harsche Kritik an der italienischen Kandidatur.

24 Teams starten

So seien die angedachten Ticketpreise zu hoch, zudem wurden die Stadionprojekte und Transportpläne mit Zweifeln bedacht. Schließlich bricht für EM-Endrunden im Jahr 2016 eine neue Ära an.

Erstmals sind 24 Mannschaften statt wie bislang 16 Teams startberechtigt. Von einer sportlichen Verwässerung des Wettbewerbs will Platini indes nichts wissen. "Der Unterschied zwischen der Nummer 16 und 24 in Europa ist nicht so groß, dass der sportliche Wert einer EM darunter leiden würde", sagte der UEFA-Boss.

FIFA macht es vor

Klar ist allerdings auch, dass die Anzahl der Länder, die künftig eine EM-Endrunde stemmen können, rapide abnimmt. Ober aber, die UEFA entscheidet sich künftig verstärkt für Doppelbewerberländer.

Noch 1994 in den USA umfasste die Weltmeisterschafts-Endrunde  ebenfalls 24 Mannschaften - in sechs Jahren zieht Europa nach.

Die Entwicklung des Starterfelds bei EM-Endrunden: vier Mannschaften von 1960 bis 1976, acht Teams von 1980 bis 1992, 16 Teilnehmer von 1996 bis 2012, 24 Starter ab 2016.

EM 2012: Spiele nur in Kiew und Donezk

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung