Sonstiges

Amerell erscheint persönlich vor Gericht

SID
Mittwoch, 07.04.2010 | 12:09 Uhr
Manfred Amerell plant, persönlich vor Gericht zu erscheinen
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
2. Liga
Mo23:00
Die Highlights des Montagsspiels
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
Primera División
Live
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Live
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Live
Man City -
Everton
Primera División
Live
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Im Rechtsstreit mit Theo Zwanziger wird Manfred Amerell persönlich zu einem Gerichtstermin kommen. Verhandelt wird der Widerspruch des DFB-Boss' gegen eine einstweilige Verfügung.

Nächster Showdown vor Gericht: Der frühere Schiedsrichterbeobachter Manfred Amerell wird im Rechtsstreit mit DFB-Boss Theo Zwanziger persönlich zum Gerichtstermin am Montag vor der Zivilkammer des Augsburger Landgerichts erscheinen.

Bei der mündlichen Verhandlung ab 14.00 Uhr im Sitzungssaal 201 geht es um Zwanzigers Widerspruch gegen eine einstweilige Verfügung, die dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) untersagt, die Aufklärungsarbeit in der Affäre um Amerell und Schiedsrichter Michael Kempter mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche zu vergleichen.

"Ich kann nur für unsere Seite sprechen. Ich denke, dass es zur Sachaufklärung Sinn macht, dass Herr Amerell persönlich erscheint", sagte Amerells Anwalt Jürgen Langer. Ob auch Zwanziger nach Augsburg kommt oder durch seinen Anwalt Christian Schertz vertreten wird, ist noch offen.

Auf dem Prüfstand steht eine Aussage von Zwanziger während einer Pressekonferenz am 12. März. "Nur durch den Mut von Herrn Kempter konnten wir die Missstände aufdecken und können nun darauf reagieren. In anderen Bereichen dauert es bis zu 40 Jahre, ehe sich die Leute zu so etwas äußern", soll Zwanziger gesagt haben. Dessen Anwalt hatte darauf hingewiesen, dass die jeweils zugrundeliegenden Sachverhalte nicht verglichen beziehungsweise gleichgestellt worden seien.

Amerell hatte zunächst Recht bekommen

Amerell hatte sich gegen Zwanzigers Aussage gewehrt und vom Gericht zunächst Recht bekommen. Die Äußerung verletze Amerells Persönlichkeitsrecht, weil sie sexuellen Missbrauch von Kindern mit einer "Beziehung zweier Erwachsener" gleichstelle, hieß es. Demnach wurde Zwanziger die Aussage bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro verboten.

Der Termin am Montag ist nur ein Teil im Rechtsstreit. Amerell will zivilrechtlich von Zwanziger bis zu 100.000 Euro Schmerzensgeld erstreiten, weil er durch die DFB-Veröffentlichungen vorverurteilt worden sei.

Strafrechtlich hat Amerell Klage gegen Kempter und drei weitere anonyme Schiedsrichter wegen falscher eidesstattlicher Versicherungen erhoben. Im Gegenzug sieht sich Amerell der Klage von Kempter und einem Referee wegen sexueller Belästigung und Nötigung ausgesetzt.

Kirschen mit Vorwürfen an DFB-Spitze

Unterdessen muss sich Zwanziger vor dem außerordentlichen Bundestag am Freitag in Frankfurt/Main erneut mit Kritik aus den eigenen Reihen beschäftigen. Brandenburgs Verbandschef Siegfried Kirschen wirft der DFB-Spitze in der Schiedsrichter-Affäre Generalverdächtigung und schlechte Informationspolitik vor.

"Man hat unter der Überschrift 'Strukturelle, personelle und inhaltliche Veränderungen im Schiedsrichterwesen' den Bundestag angekündigt. Das bedeutet, dass das Schiedsrichterwesen in ganz Deutschland gemeint ist. Damit kann ich natürlich nicht einverstanden sein", sagte der Ex-Referee, der in der DDR spiele geleitet hatte, in der "Sport Bild".

"Man darf nicht plötzlich allen Schiedsrichter-Funktionären in Deutschland unterstellen, dass es solche Abhängigkeitsverhältnisse gibt, die sich ungesund auf die Arbeit mit den Schiedsrichtern auswirken."

Michael Kempters Comeback bleibt offen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung