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Neue Sicherheits-Maßnahmen verabschiedet

SID
Montag, 19.04.2010 | 17:19 Uhr
Reinhard Rauball ist seit August 2007 Vorsitzender des Ligaverbandes
© Getty
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Nach Gesprächen mit Experten hat der Ligavorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Montag ein Maßnahmen-Paket zum Thema Sicherheit verabschiedet.

Der Ligavorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat nach Gesprächen mit Experten aus Wissenschaft, Polizei und Klubs zum Thema Sicherheit am Montag ein Maßnahmen-Paket verabschiedet.

Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball wird die Ergebnisse am kommenden Freitag im Rahmen eines bereits im vergangenen Jahr verabredeten Rundes Tisches im Bundesinnenministerium mit Vertretern der Politik erörtern.

Das Maßnahmenpaket schließt unter anderem "eine Verbesserung der Kommunikations-Wege zwischen allen beteiligten Parteien, den Ausbau der präventiven Fanarbeit und eine Qualifizierungsoffensive vor".

"Sicherheit im Fußball hat höchste Priorität"

"Sicherheit im Fußball hat höchste Priorität. Komplexe Fragestellungen können aber keine einfachen Antworten nach sich ziehen. Finanzielle Forderungen lösen nicht die Probleme, sondern verschleiern die Ursachen. Wir müssen und werden daher weiterhin an durchdachten praktischen Lösungen mitwirken", sagte Rauball. "Wir sind überzeugt davon, dass der Runde Tisch in diesem Sinne alle Beteiligten weiter voranbringen wird."

Wie es in einer Pressemitteilung unter anderem hieß, wolle der Profifußball weiter intensiv daran arbeiten, die Belastungsspitzen der Polizei durch zusätzliche Absprachen in der Spielplanung zu reduzieren. Grundsätzlich werde zudem weiter auf einen kontinuierlichen Dialog aller Beteiligter - vor allem von Fans und Polizei - unter Moderation der Liga gesetzt.

Der Fußball leiste einen engagierten Beitrag zur Gewalt-Prävention, indem die Arbeit der Fanprojekte und der Fanbeauftragten der Klubs ebenso wie die übergreifende Fanarbeit stetig ausgebaut werde. Die Sicherheits- und Fanbeauftragten der Klubs sollen darüber hinaus künftig hauptberuflich ihr Engagement ausüben. Außerdem werde die Liga mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen für die Ächtung von Gewalt eintreten.

Ligaverband erwidert Klage im Investorenstreit

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