Unfalltod vor 27 Jahren

Fall Eigendorf: Moldenhauer begrüßt Ermittlungen

SID
Donnerstag, 11.02.2010 | 13:32 Uhr
Hans-Georg Moldenhauer ist Vorsitzender des NOFV
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Der NOFV-Vorsitzende Hans-Georg Moldenhauer würde "weitere Untersuchungen" im ungeklärten Fall um den Tod des Ex-DDR-Trainers Lutz Eigendorf begrüßen.

Hans-Georg Moldenhauer hat die Forderung nach neuen Ermittlungen im bislang ungeklärten Fall um den Tod des einstigen DDR-Fußballers Lutz Eigendorf begrüßt. "Man darf nichts unter den Tisch fallen lassen. Wenn es tatsächlich neue Hinweise gibt, bin ich für weitere Untersuchungen", sagte der Vorsitzende des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV).

Für den obersten Fußball-Funktionär Ostdeutschlands hat der Fall auch Jahrzehnte nach Eigendorfs Tod noch eine besondere Brisanz. "Er hat uns gezeigt, dass Dinge in der DDR passiert sind, die man selbst nie für möglich gehalten hat", sagte der Magdeburger. Allerdings, so Moldenhauer, müsse genau geprüft werden, ob die Aussagen des neuen Zeugen als seriös zu betrachten seien.

Eigendorf starb am 7. März 1983

Vor dem Düsseldorfer Landgericht hatte zuletzt ein wegen schweren Raubes angeklagter Mann erklärt, dass er im Falle Eigendorf den Mordauftrag von der Staatssicherheit der DDR übernommen, aber nie ausgeführt habe. Damit wurde erstmals ein Mordauftrag bestätigt.

Der frühere Fußball-Profi Eigendorf war am 20. März 1979 in den Westen geflüchtet und am 7. März 1983 unter misteriösen Umständen bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Von Beginn an gab es Mutmaßungen, dass die Staatssicherheit beim Tod des Flüchtlings die Hände im Spiel hatte.

"Dieser Zeuge war eine zentrale Rolle in dem Fall. Der Mann hat kurz nach dem Tod eine Prämie erhalten", sagt Hubertus Knabe. Den Direktor der Berliner Stasiopfer-Gedenkstätte hat die Aussage des früheren Stasi-Mitarbeiters vor dem Gericht in Düsseldorf veranlasst, bei der Staatsanwaltschaft Berlin die Wiederaufnahme des Verfahrens zu beantragen.

Großes Talent floh in den Westen

Dort wurde der Fall bis 2004 untersucht. Zudem will Knabe prüfen lassen, ob der Leichnam exhumiert werden könne, da es in den Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) Hinweise auf eine Vergiftung Eigendorfs gebe.

Eigendorf galt als großes Talent des einstigen DDR-Vorzeigeklubs BFC Dynamo Berlin, ehe ihm vor drei Jahrzehnten die Flucht in den goldenen Westen gelang. Am 20. März 1979 hatte er ein Spiel im Rahmen des gesamtdeutschen Sportverkehrs beim 1. FC Kaiserslautern zur Flucht genutzt. Vier Jahre später starb er im Alter von 26 Jahren bei einem Auto-Unfall.

Der gebürtige Brandenburger bestritt sechs Auswahlspiele für die DDR. Im Westen stand er beim 1. FC Kaiserslautern (1980 bis 1982) sowie bei Eintracht Braunschweig (1982 bis 1983) unter Vertrag.

Neue Hinweise im "Fall Eigendorf"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung