Samstag, 12.07.2008

Goal4Africa

Ballacks All-Stars siegen 9:6

München - Beim Goal4Africa-Benefizspiel in München hat das All-Star-Team um Micheal Ballack die Oberhand über die Elf von Mit-Organisator Clarence Seedorf behalten.

Mit guter Stimmung für einen guten Zweck. Shakehands vor dem Anstoß von Goal4Africa
© Getty
Mit guter Stimmung für einen guten Zweck. Shakehands vor dem Anstoß von Goal4Africa

Vor rund 30 000 Zuschauern in der Allianz Arena besiegte die Auswahl des deutschen Nationalteam-Kapitäns die Equipe des 86-maligen niederländischen Internationalen Seedorf 9:6 (5:3).

Den Anstoß der Partie zugunsten von Bildungsprojekten in Afrika hatten der neue FC-Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann und der ehemaligen brasilianischen Weltstar Zico gemeinsam ausgeführt.

Spaß stand im Vordergrund

In den Teams traten neben internationalen Top-Stars wie Gennaro Gattuso, Dida (beide AC Mailand), Zé Roberto oder Mark van Bommel (beide FC Bayern) auch Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher und Ziswe Mandela, ein Enkel Nelson Mandelas, an.

Nach der anstrengenden Europameisterschaft genoss Ballack nach eigenen Angaben den Spaß-Charakter der Partie. "Solche Spiele sind ganz nett, weil der Spaß im Vordergrund steht und es keine taktischen Zwänge gibt", sagte Ballack vor dem Spiel, in der er sich selbst zweimal in die Torschützenliste eintrug.

Der größte Jubel brandete aber auf, als Formel-1-Rentner Schumacher einmal traf. Das Münchner Publikum sah reichlich Kabinettstückchen und insgesamt vier Bayern-Profis. Denn auch Daniel van Buyten und Hans-Jörg Butt waren dabei.

"Alles für die Bildung"

Die Partie war der Startschuss einer Initiative, mit der bis zur WM 2010 Bildungsprojekte in Afrika unterstützt werden sollen. "Wir engagieren uns im Sinne des Mottos von Nelson Mandela: "Bildung für alle. Alles für die Bildung"", erläuterte Seedorf.

Die Partie war auch dem am 18. Juli seinen 90. Geburtstag feiernden Friedensnobelpreis-Träger gewidmet. "Wenn Fußball die Möglichkeit hat, Brücken zu schlagen, um armen Kindern in Afrika zu helfen, ist das toll", sagte Klinsmann. Ballack nannte es "selbstverständlich, durch unsere Popularität zu helfen."


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