EM 2012

Herber Rückschlag bei den Vorbereitungen

SID
Dienstag, 24.06.2008 | 20:00 Uhr
Stadion, Kiew, EM 2012
© Getty
Advertisement
UEFA Europa League
Do19:30
Galatasaray -
Östersund
Serie A
Fr00:30
Fluminense -
Cruzeiro
International Champions Cup
Fr04:05
Man United -
Man City
Club Friendlies
Fr13:30
Inter Mailand -
FC Schalke 04
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Senhua -
Beijin Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Kiew/Wien - Die Organisatoren der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine haben bei ihren Turnier-Vorbereitungen einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen müssen.

Die ukrainische Regierung kündigte den umstrittenen Vertrag mit einem taiwanesischen Baukonsortium zur Renovierung des Olympiastadions in Kiew. In der Arena mit dann 80 000 Plätzen soll in vier Jahren das Finale stattfinden.

Bis zum 26. Juni sollen Angebote anderer Firmen geprüft werden, teilte der stellvertretende ukrainische Sportminister Rostislaw Karandiew mit. Bis zum 27. Juni müssen die Osteuropäer der UEFA eine Liste mit fünf möglichen EM-Stadien vorlegen. "Wir hoffen, dass wir diese Frist einhalten können", sagte Karandiew.

Ultimatum von Platini 

UEFA-Präsident Michel Platini hatte den EM-Organisatoren beim Kongress im Januar in Zagreb ein generelles Ultimatum bis Juli gestellt, um Lösungen für die gravierenden Infrastrukturprobleme zu finden. Eine erstmalige Neuvergabe der EM-Gastgeberrolle gilt längst nicht mehr als ausgeschlossen. Spanien soll heißer Ersatz-Kandidat sein.

Platini und die Administration der Europäischen Fußball-Union (UEFA) geben für die Dauer des laufenden EM-Turniers in Österreich und der Schweiz keine offiziellen Statements zur nächsten EM ab. Anfang Juli wird eine Delegation mit ranghohen UEFA-Mitgliedern um Platini zu einer Inspektionstour in beide Gastgeberländer reisen.

Die polnische Regierung beschloss unterdessen ein mehrjähriges Programm zur Vorbereitung der EM. Wie das Pressebüro der Regierung in Warschau mitteilte, sollen von 2008 bis 2012 die Gesamtkosten des Programms rund 3,5 Milliarden Zloty (rund eine Million Euro) betragen.

Etwa die Hälfte davon (1,8 Milliarden Zloty) sollte aus dem Staatshaushalt kommen. Die Regierung will unter anderem die Finanzierung des Baus des Nationalstadions in Warschau komplett übernehmen. Die Modernisierung der EM-Stätten in Gdansk, Poznan, Wroclaw, Chorzow und Krakow solle mitfinanziert werden.

Vergabe der Baugenehmigung nicht transparent 

In Kiew hatte es seit Monaten Diskussionen um die Vergabe an das taiwanesische Baukonsortium für das größte Stadion gegeben. Die Firma hatte Angebote von 14 anderen Unternehmen aus Österreich, China, England, Deutschland und der Ukraine selbst ausgestochen. Sogar Premierministerin Julia Timoschenko hatte die Vergabe als nicht transparent genug bezeichnet. Die veranschlagten Kosten waren nicht veröffentlicht worden.

Die ukrainischen EM-Vorbereitungen werden seit Monaten von bürokratischen Streitereien begleitet, die sich speziell um das Kiewer Olympiastadion ranken. Ein Einkaufszentrum, das einem heimischen Baukonsortium gehört, muss für die Umbaumaßnahmen abgerissen werden. Damit hätte eigentlich bereits am 23. Juni begonnen werden sollen.

Die ständigen Verzögerungen in beiden EM-Ländern und die ungewöhnlich klar geäußerten Sorgen seitens der UEFA hatten Versicherungen bis zur höchsten politischen Ebene zur Folge gehabt. Polen und die Ukraine hatten im April 2007 völlig überraschend den Zuschlag für die Ausrichtung der EM erhalten. Eigentlich galt Italien als Favorit. Platini hatte bei seiner Wahl zum UEFA-Chef knapp drei Monate zuvor viele Stimmen osteuropäischer Länder erhalten.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung