Freitag, 28.03.2008

Frauen-Fußball

1. FFC Frankfurt Favorit im UEFA-Cup-Halbfinale

Frankfurt/Main - Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt wollen sich auf dem Weg zum Triple aus Meisterschaft sowie DFB- und UEFA-Pokal nicht von einem "Nobody" wie Calcio Femminile Bardolino Verona stoppen lassen.

Der Bundesliga-Spitzenreiter geht als klarer Favorit ins Halbfinal-Hinspiel des UEFA-Pokals gegen den italienischen Titelträger vom Gardasee.

Während die Frankfurterinnen im Rückspiel am 5. April bereits zum vierten Mal die Endspiele um Europas Fußball-Krone bei den Frauen erreichen können, steht Bardolino Verona erstmals in der Vorschlussrunde.


Hinten muss die Null stehen

Der zweite Endspielteilnehmer wird zwischen dem französischen Meister Olympique Lyon und dem schwedischen Titelträger und zweifachen UEFA-Cup-Sieger Umea IK ermittelt.

"Hinten zu Null spielen und vorne mit unserer routinierten Offensive die sich bietenden Chancen nutzen", hat FFC-Trainer Hans-Jürgen Tritschoks als Parole ausgegeben.

Der Meister-Coach hat bis auf Weltmeisterin Saskia Bartusiak und Svenja Huth alle Asse um Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz an Bord.

Wir sind so stark

Der souveräne Einzug ins zehnte Finale um den DFB-Pokal in Serie am 19. April in Berlin gegen den 1. FC Saarbrücken war eine gute Generalprobe.

"Wir wollen das Triple. Wir sind so stark, das zu schaffen", sagte Petra Wimbersky, die ihren Vertrag beim Serienmeister um zwei Jahre verlängert hat.

Der mit vielen Nationalspielerinnen gespickte CF Bardolino Verona räumte auf dem Weg ins Halbfinale dicke Brocken aus dem Weg. In der Gruppenphase gab es ein 3:3 gegen den gescheiterten Titelverteidiger FC Arsenal, im Viertelfinale setzten sich die Italienerinnen, die in der Meisterschaft mit sieben Punkten Vorsprung führen, gegen die dänische Spitzenmannschaft aus Kopenhagen durch.

Gewinnen ist nicht Pflicht

"Wir sind selbst überrascht. Alles, was jetzt kommt, ist eine Zugabe", meinte die 147- fache Nationalspielerin Patrizia Panico. "Wir können locker in die Partie gehen und alles probieren. Wir müssen nicht gewinnen", sagte Trainer Renato Longega. Der FFC Frankfurt erwartet gut 5000 Zuschauer im Stadion am Brentanobad.


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