Fußball

Fanarbeiter in Sachsen begrüßen Unterstützung

SID
Dienstag, 15.01.2008 | 14:22 Uhr
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Leipzig/Dresden - Die Ausweitung der Unterstützung der Fanarbeit im sächsischen Fußball hat bei den Betroffenen für Zustimmung gesorgt.

"Es ist ein Fortschritt nach jahrelangem Kampf", sagte der hauptamtliche Fan-Koordinator des Freistaates, Udo Ueberschär, über die 300.000 Euro-Zuwendung aus Landesmitteln.

Christian Kabs vom Fanprojekt des Regionalligisten Dynamo Dresden betonte, es sei positiv, dass Einsicht eingekehrt sei und die Fanarbeit mehr gefördert werde. Gerade Dynamo-Hooligans waren in der Vergangenheit wiederholt durch Gewalt aufgefallen.

"Wie wird das Geld augeteilt?"

Ueberschär und Kabs fordern nun aber eine zügige Umsetzung und Weitergabe der Finanzen. "Zunächst muss man die Zuständigkeit für die Verteilung des Geldes klären, ob es weiter im Sozialministerium oder im Innenministerium angesiedelt wird. Ich hoffe, dass auch die Koordinierungsstelle im Sächsischen Fußball-Verband einbezogen wird. Denn es müssen nicht nur Fanprojekte, sondern auch die Vereinsarbeit in die Vergabe einbezogen werden, wo auch Fanbeauftragte und Ordnungsdienste wichtige Dienste leisten", meinte Ueberschär.

Kabs ergänzte: "Die große Frage ist, wie das Geld aufgeteilt wird und was tatsächlich in der Fanarbeit ankommt."

Wichtig: Zeichen setzen 

Die vom Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) angekündigten repressiven Maßnahmen mit einer fliegenden Videokamera und zusätzlichen Zivilbeamten, die Beweise gegen Hooligans sammeln sollen, beurteilten beide verhalten.

"Die Problemzone ist ja nicht mehr das Stadion, sondern vor allem der Abmarsch der Fangruppen", sagte Ueberschär. Er glaubt, dass die verschärfte Überwachung "nicht gerade zu einer La-Ola-Welle in den Stadien führen" werde.

Aber es sei wichtig und notwendig, auch damit ein Zeichen zu setzen. "Uns sind die Pläne allerdings noch nicht konkret genug. Sie sind zu wenig unterfüttert. Wichtig wäre jetzt, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und diese Ideen mit Inhalten füllen", forderte Kabs.

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