Sonstiges

Sportausschuss kritisiert Fernsehvertrag der DFL

SID
Mittwoch, 12.12.2007 | 17:17 Uhr
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
2. Liga
So16:00
Die Highlights der Sonntagsspiele
J1 League
Live
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Live
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Live
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien

Berlin - Der neue Fernsehvertrag zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Kirch-Tochter Sirius ist im Bundestags-Sportausschuss auf Kritik beim ehemaligen Vorsitzenden Peter Rauen gestoßen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und langjährige Vorsitzende des früheren Zweitligisten FSV Salmrohr kritisierte, das neue Modell begünstige einige reiche Vereine des Spitzenfußballs wie Bayern München und Borussia Dortmund.

"Diese Geschäftemacherei wird einiges im Fußball-Alltag verändern", sagte Rauen und meinte mit Blick auf die Proficlubs aus Bundesliga und 2. Liga: "36 Vereine profitieren vom Geldsegen, und der Rest des Fußball-Lebens ist der DFL egal. Das wird das Ende der Breite des Fußballs einläuten."

Rauball verteidigt die Pläne

Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatten dem Ausschuss die künftige TV-Vermarktung erläutert. Rauball verteidigte die Pläne: "Die Bundesliga ist und bleibt ein Premiumprodukt mit Rekordzuschauerzahlen. Mit dem neuen TV-Modell werden wir für die 36 Klubs der ersten und zweiten Liga eine Rekordvermarktung erreichen können."

Die TV-Rechte sollen über einen Zeitraum von sechs Jahren drei Milliarden Euro einbringen. Die Kirch-Tochter Sirius tritt dabei als Zwischenhändler auf. Bis zum 31. Januar 2008 soll die Vereinbarung laut Seifert "in längerfristige Vertragsform" gegossen werden und dann die Zusicherung einer Bankgarantie erfolgen. "Das ist die Sollbruchstelle des Vertrauens. Gibt es diese Bürgschaft nicht, dann kommt der Vertrag nicht zustande", sagte Seifert.

Vermarktungsmodell sei "ein simpler Schachzug"

Er forderte, die ARD müsse unterstreichen, dass ihr die "Sportschau" etwas wert sei. "24 Cent im Moment pro Haushalt für das Premiumprodukt Fußball sind ein mehr als moderater Preis", meinte Seifert. Er und Rauball legten dar, dass das neue Vermarktungsmodell mit der Verwertung im Pay-TV, im frei empfangbaren Fernsehen, auf Internet-Plattformen und im Mobilfunk im Prinzip "ein simpler Schachzug" sei.

Im ersten Quartal des neuen Jahres solle der Grundlagenvertrag zwischen DFL und Deutschem Fußball-Bund (DFB) neu verhandelt werden. Nachdem bisher drei Prozent der Einnahmen aus Kartenverkauf, Merchandising und TV-Erlösen für Breitensportaufgaben zur Verfügung gestellt werden, sollten dafür ab 2009 15 Millionen Euro jährlich fließen. Überdies werde die DFL eine gemeinnützige Stiftung auf den Weg bringen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung